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WESTERN BALKANS

Westbalkan: Schallenberg für Zusammenarbeit mit USA

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(FOTO: Michael Gruber) ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg mit Vize-Premierminister Nordmazedonien Nikola Dimitrov

Nordmazedonien: ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg hat heute bei einem multinationalen Dialogforum „Western Balkans: The Missing Puzzle for Completing Europe“, in Ohrid die österreichische Unterstützung für eine Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit den Westbalkan-Staaten bekräftigt und sich für eine Kooperation mit den USA in dieser Frage ausgesprochen.

„Nordmazedonien ist eines von sechs fehlenden Puzzleteilen, um Europa zu vervollständigen. Österreich steht voll und ganz hinter der EU-Beitrittsperspektive der Westbalkanstaaten. Was Nordmazedonien und Albanien betrifft, darf es seitens der EU keine Ausreden mehr geben, warum die Beitrittsverhandlungen nicht endlich eröffnet werden.“, sagte Schallenberg.

Die Konferenz, an der neben Staats- und Regierungschefs und Außenministern aus den sechs Westbalkanländern, unter anderem auch EU-Kommissar Gio Hahn, EU-Sonderbeauftragter Miroslav Lajčák und der ehemalige griechische Regierungschef Alexis Tsipras teilnahmen, steht zudem im Zeichen der Kooperation zwischen der EU und den USA am Westbalkan.

„Die EU und die USA sollten nicht nur über die Westbalkanstaaten reden, sondern viel mehr auch mit ihnen. Dieses erste Prespa Dialog Forum ist eine großartige Gelegenheit dazu“, so Schallenberg bei der High Level Plenary Session „Resetting the EU-US Synergy Towards Western Balkans“. Er schlage vor, die USA in den Berlin Prozess zu involvieren und dem Format damit einen transatlantischen Charakter zu geben.

„Die Europäische Union muss seine Versprechen einhalten und das Vertrauen in dieser Region zurückgewinnen. Wenn die EU hier kein Leadership zeigt, werden es andere wie China oder Russland tun und das kann nicht in unserem Interesse sein“.

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