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Terroralarm

Wieder Bombendrohung in Wien: Evakuierung an Schule durchgeführt

Wieder Bombendrohung in Wien: Evakuierung an Schule durchgeführt
FOTO: iStock/killerbayer
2 Min. Lesezeit |

Österreichs Schulen im Ausnahmezustand: Über 50 Bombendrohungen erschüttern das Land. Während Ermittler auf internationale Täter hindeuten, betont das Innenministerium die Strafbarkeit.

In mehr als 50 Einrichtungen, vorwiegend Schulen, sind in den vergangenen Tagen Bombendrohungen eingegangen, wie DSN-Direktor (Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst) Omas Haijawi-Pirchner am Montag mitteilte. Zuletzt waren Institutionen in mindestens sechs Bundesländern betroffen. Die Polizei rückte heute zu einem Gymnasium in der Geblergasse in Wien-Hernals aus, nachdem dort eine Bombendrohung eingegangen war. Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber oe24, dass diese Drohung vermutlich mit den massenhaften Droh-E-Mails vom Vortag in Verbindung steht.

Das betroffene Gymnasium musste heute Morgen evakuiert werden. Der Polizeieinsatz ist mittlerweile abgeschlossen – die Einsatzkräfte konnten keine verdächtigen Gegenstände entdecken. Die Schülerinnen und Schüler durften in ihre Klassenräume zurückkehren.

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Polizeiliche Maßnahmen

In einer Stellungnahme gegenüber der APA (Austria Presse Agentur) betonte die Polizei am Dienstag: „Die Polizei nimmt derartige Drohungen ernst und hat in allen Fällen umgehend reagiert.“ Je nach Situation seien individuell angemessene polizeiliche Maßnahmen ergriffen worden. In einigen Fällen führte dies zu Evakuierungen oder Schließungen der betroffenen Bildungseinrichtungen.

„Ziel dieser Maßnahmen ist in erster Linie die Gefahrenabwehr. Aktuell liegen keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung vor.“

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Laufende Ermittlungen

Das Innenministerium betonte am Dienstag erneut nachdrücklich, dass Bombendrohungen kein Kavaliersdelikt darstellen. Die Verantwortlichen müssten mit empfindlichen Strafen rechnen. Die Ermittlungen zu den Bombendrohungen vom Montag werden federführend von der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) durchgeführt und laufen laut Innenministerium auf Hochtouren in alle Richtungen.

Aus verlässlichen Quellen verlautete unterdessen, dass es Anhaltspunkte für die Beteiligung einer internationalen Tätergruppe gibt.

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KO KOSMO-Redaktion
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