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Flussschwimmen

Wien schwimmt: 300 Menschen stürzen sich in den Donaukanal

Wien schwimmt: 300 Menschen stürzen sich in den Donaukanal
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Wien taucht ab: Hunderte Schwimmer nehmen den Donaukanal in Besitz – und machen die Stadt zur Kulisse eines urbanen Spektakels.

Zum dritten Mal verwandelt sich der Donaukanal am 29. August in eine Schwimmbahn mitten in Wien – rund 300 Menschen werden dabei erwartet. 2024 startete die Schwimmparade mit rund 50 Teilnehmenden, 2025 waren bereits etwa 250 Schwimmerinnen und Schwimmer dabei. Um 17 Uhr fällt der Startschuss, die Strecke führt 1,3 Kilometer flussabwärts vom Bouleplatz am Herrmannpark bis zur Rotundenbrücke.

Organisiert wird das Ereignis vom Schwimmverein Donaukanal, der 2020 gegründet wurde und heute rund 500 Mitglieder zählt. Die Veranstaltung erfüllt alle behördlichen Auflagen und wird in enger Abstimmung mit den zuständigen Stellen durchgeführt.

Programm & Sicherheit

Das Programm richtet sich an Schwimmerinnen und Schwimmer ab 14 Jahren, bietet aber auch den Zuschauern am Ufer ein vielseitiges Angebot. Ab 14 Uhr ist der Check-in geöffnet, dazu kommen ein Wasserspielplatz, eine Tattoo-Station sowie ein A-cappella-Auftritt des Construction Choir Collectives.

Für die Sicherheit im Wasser sorgen die Österreichische Wasserrettung und die Wiener Schifffahrtsaufsicht. Die Genehmigung für das Event stammt vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur.

Urbane Praxis

Hinter der Schwimmparade steht ein klares Ziel: das Flussschwimmen als selbständigen Teil des städtischen Lebens zu etablieren. „Städte wie Kopenhagen, Zürich und zuletzt Paris machen es vor und fördern das Flussschwimmen als urbane Praxis“, so die Veranstalter.

Im Anschluss an die Parade spielt die MusikarbeiterInnenkapelle, bevor eine Aftershowparty mit Miyra Lim und Bunte Unke den Abend bis 22 Uhr ausklingen lässt.

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KO KOSMO-Redaktion
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