Neue Präsidentin, neues Kapitel: Wien bekommt frische Führung – und die WKÖ setzt auf Geschlossenheit in turbulenten Zeiten.
Die Wirtschaftskammer Österreich hat einen umfassenden Reformprozess angestoßen, der auf schlankere Strukturen, klarere Zuständigkeiten und eine engere Zusammenarbeit innerhalb der Kammerorganisation abzielt. Mitgliedsbetriebe sollen spürbar entlastet werden, die Interessenvertretung insgesamt effizienter und transparenter werden.
Anlässlich der heutigen Angelobung von Margarete Kriz-Zwittkovits als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien richtete WKÖ-Präsidentin Martha Schultz Glückwünsche an ihre neue Amtskollegin: „Ich gratuliere Margarete Kriz-Zwittkovits herzlich zu ihrer Angelobung. Jetzt gilt es, gemeinsam nach vorne zu schauen. Die österreichische Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass die Wirtschaftskammern geschlossen, verlässlich und mit voller Kraft für die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer arbeiten.“
Neuer Wiener Kurs
Margarete Kriz-Zwittkovits übernahm das Amt nach dem Rücktritt von Walter Ruck und fungiert zugleich als Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes, der ÖVP-nahen Unternehmerorganisation in Wien. Nach einer turbulenten Phase sieht Schultz im personellen Neustart eine Gelegenheit, die Kooperation zwischen der Wirtschaftskammer Wien und der WKÖ zu vertiefen und Reformvorhaben gemeinsam voranzutreiben.
Kriz-Zwittkovits selbst kündigte an, die Zusammenarbeit mit der WKÖ und den Landeskammern gezielt ausbauen zu wollen: „Die Wiener Unternehmen erwarten zu Recht, dass wir ihre Anliegen in den Mittelpunkt stellen und ihnen eine moderne, leistungsfähige und serviceorientierte Interessenvertretung bieten. Dafür braucht es eine starke Wirtschaftskammer Wien und eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Kammerorganisation.“
Die neue Präsidentin ergänzte: „Wir werden uns konstruktiv in den Reformprozess einbringen. Wir müssen Strukturen und Angebote kritisch überprüfen, Synergien besser nutzen und gleichzeitig sicherstellen, dass unsere Leistungen bei den Unternehmerinnen und Unternehmern ankommen. Mein Ziel ist es, Vertrauen zu stärken und gemeinsam konkrete Verbesserungen umzusetzen.„
Schultz und Kriz-Zwittkovits betonten übereinstimmend, dass nun die gemeinsame Arbeit Vorrang haben müsse. „Die Wirtschaft braucht eine starke Stimme und konkrete Lösungen. Daran werden wir gemeinsam arbeiten“, so Schultz und Kriz-Zwittkovits abschließend.