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Auslosungsdrama

WM-Schock für ÖFB: FIFA plant überraschende Regeländerung

WM-Schock für ÖFB: FIFA plant überraschende Regeländerung
Foto: EPA-EFE/STEPHANI SPINDEL
2 Min. Lesezeit |

Österreichs Fußball-Nationalteam steht vor einem historischen Meilenstein, doch ausgerechnet jetzt könnte eine FIFA-Regeländerung den WM-Traum erheblich erschweren.

Das ÖFB-Team unter Teamchef Ralf Rangnick steht kurz davor, einen historischen Erfolg zu feiern. Nach 28 Jahren Wartezeit winkt wieder eine WM-Teilnahme. Die Ausgangslage vor den entscheidenden Qualifikationsspielen ist vielversprechend: Am Samstag wartet Zypern in Limassol, am Dienstag darauf empfängt man Bosnien und Herzegowina in Wien. Zwei bis sechs Punkte aus diesen Begegnungen würden den ersten Gruppenplatz und damit das direkte WM-Ticket bedeuten. Selbst eine Niederlage gegen die Zyprioten ließe sich noch kompensieren, sofern anschließend ein Heimerfolg gegen Bosnien und Herzegowina gelingt.

Die Weichen für die WM-Teilnahme könnten bereits mit einem einzigen Zähler gestellt werden. Schon am 5. Dezember steht in Washington die Auslosung für das Weltturnier an.

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FIFA-Regeländerung droht

Doch genau hier bahnt sich Ungemach an: Wie mehrere Medien berichten, erwägt die FIFA eine grundlegende Änderung des Auslosungsmodus. Demnach sollen Play-off-Sieger nicht mehr automatisch in Topf 4 landen, sondern entsprechend der Weltranglisten-Position des bestplatzierten Teams ihres Qualifikationszweigs eingestuft werden.

Für Österreich hätte diese Regeländerung erhebliche Konsequenzen. Das Rangnick-Team würde statt in Topf 2 nur noch in Topf 3 eingeordnet. Die Folge wäre ein deutlich schwererer Weg durch das Turnier – im schlimmsten Fall droht eine Konstellation mit Titelverteidiger Argentinien, Gastgeber Deutschland und dem kampfstarken Tunesien.

Ausgerechnet Österreich würde diese Modifikation am härtesten treffen.

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KO KOSMO-Redaktion
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