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MARKTANALYSE

Wohnungspreise steigen: In welchen Bezirken wird es am teuersten?

(FOTO: iStockphoto)

Die schlechte Nachricht: In so gut wie allen Bezirken steigen die Preise für Wohnungen. Doch in manchen Wiener Bezirken ist diese Entwicklung besonders drastisch.

Rund 230.000 Anzeigen hat sich die Online-Plattform „willhaben“ angeschaut und sie in Hinblick auf die Immobilienpreise hin analysiert. Was schmerzlich ins Auge sticht: Die Corona-Pandemie hat die Wohnungspreise ganz schön in die Höhe getrieben. Im gesamten Jahr 2020 verzeichnete „willhaben“ einen Anstieg der Quadratmeterpreise in 87 Prozent aller österreichischen Bezirke.

Den stärksten Anstieg der Immobilienpreise gab es interessanterweise im Bezirk Völkermarkt (Kärnten). Dort sind Wohnungen um 33,2 Prozent teurer als noch vor einem Jahr. Ähnlich sieht es auch in St. Pölten mit einem Anstieg von 28,4 Prozent aus. Auch in Neusiedl am See sind die Quadratmeterpreise um 27,7 Prozent höher.

„In vielen Bezirken wird im Moment sehr intensiv gebaut. Besonders starke Schwankungen sind daher oftmals auch auf die individuelle Marktwirkung einer große Zahl völlig neuer Wohneinheiten bzw. Wohnbauprojekte zurückzuführen“, erklärt Judith Kössner, Head of Immobilien bei „willhaben“.

Die Lage in Wien
In Wien gab es erneut fast überall einen Anstieg der Preise. Besonders hervorzuheben ist dabei Liesing mit einem Plus von 14,4 Prozent, gefolgt von Margareten mit 13,5 Prozent und Mariahilf mit 9,6 Prozent. Grundsätzlich am teuersten ist selbstverständlich die Innere Stadt mit einem durchschnittlichen Preis von 12.855 Euro pro Quadratmeter. Doch auch hier stiegen die Preise um weitere 8,1 Prozent an!

Auf den nachfolgenden Rängen liegen die Josefstadt mit 7.243 Euro und Wieden mit 6.710 Euro. Am günstigsten sind Wohnungen in Simmering, Favoriten und Rudolfsheim, doch auch in ersterem gab es einen Anstieg von 7,4 Prozent.

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