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Alarmierend

XFG „Stratus“: Neue Corona-Variante bedroht Österreich!

XFG „Stratus“: Neue Corona-Variante bedroht Österreich!
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

In Österreich steigen die Krankmeldungen spürbar an – und das nicht nur wegen klassischer Erkältungsviren. Neben Schnupfen, Husten und Halsschmerzen sorgt auch eine neue Corona-Variante für immer mehr Ausfälle in Arbeit, Schule und Familien.

Während aktuell noch die üblichen Rhinoviren dominieren, hat in den vergangenen Wochen die Variante XFG „Stratus“, ein Abkömmling der Omikron-Linie BA.2.86, die Führung übernommen. Laut den klinischen Aufzeichnungen der Virologie an der MedUni Wien haben sich die Fälle im Vergleich zur Vorwoche sogar verdoppelt.

Deutlich mehr Krankenstände

Auch die Österreichische Gesundheitskasse registriert einen spürbaren Anstieg: Innerhalb einer Woche kletterten die Covid-bedingten Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von 2.373 auf 3.113 – ein Plus von einem Drittel.

Im Vorjahr lagen die Zahlen zwar noch höher, allerdings befand man sich damals bereits mitten im Höhepunkt der Herbstwelle. Heuer wird dieser erst für Ende Oktober erwartet.

Keine Meldepflicht, unklare Testergebnisse

Seit zwei Jahren gibt es in Österreich keine Meldepflicht für Corona-Infektionen mehr. Hinzu kommt, dass Tests nicht immer zuverlässige Ergebnisse liefern. Zwar sind Schnelltests weiterhin in Arztpraxen und Apotheken verfügbar, schlagen aber nur bei hoher Viruslast sicher an.

„Wenn jemand zum ersten Mal mit dem Virus in Berührung kommt, dann hat das Immunsystem noch keine Abwehrkräfte dagegen gebildet. Der Virus kann sich vermehren und es kommt zu einer hohen Viruslast im Körper. Diese können auch durch die Schnelltests erkannt werden“, erklärte Virologin Monika Redlberger-Fritz von der MedUni Wien bereits gegenüber „Heute“.

Doch das inzwischen trainierte Immunsystem vieler Menschen macht es den Tests schwerer. „Je häufiger wir Kontakt mit dem Virus haben, desto besser wird das Immunsystem trainiert und bringt das Virus im Körper frühzeitig unter Kontrolle. Dadurch entsteht erst gar keine so hohe Viruslast mehr.“ War man also bereits mehrfach infiziert, kann es passieren, dass eine erneute Ansteckung vom Test gar nicht erfasst wird.

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KO KOSMO-Redaktion
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