Acht Millionen Euro, ein Abschied und ein Umweg über Leverkusen: Alajbegovics Wechsel folgt einem ungewöhnlichen Drehbuch.
Vor Beginn der abgelaufenen Saison wechselte Kerim Alajbegovic, bosnischer Nationalspieler und ehemaliges Talent aus der Jugend von 1. FC Köln und Bayer Leverkusen, für zwei Millionen Euro von Bayer Leverkusen nach Red Bull Salzburg – nun kehrt er zurück. Nach 43 Einsätzen, in denen er zwölf Tore erzielte und vier weitere vorbereitete, zog der deutsche Bundesligist die im Vertrag verankerte Rückkaufklausel und überwies dafür acht Millionen Euro nach Salzburg.
Weiter zur Roma
Im Trikot der Werkself dürfte der Spieler allerdings kaum zu sehen sein: Leverkusen plant, ihn unmittelbar weiter zur AS Roma zu transferieren.
Mit persönlichen Worten verabschiedete sich Alajbegovic von den Fans des österreichischen Meisters: „Hallo liebe Salzburg-Fans. Es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Ich bedanke mich beim Klub für das vollste Vertrauen und habe die Zeit auf dem Platz wirklich genossen. Ich wurde sehr herzlich empfangen und danke dem Klub dafür, dass er mir eine so gute Entwicklung ermöglicht hat. Ich wünsche dem Klub alles Gute für die Zukunft.“