Reparieren statt wegwerfen – Reparaturbonus bleibt stark gefragt in Österreich.
Auch im Jahr 2026 zeigt sich: Der österreichische Reparaturbonus wird weiterhin intensiv genutzt. Seit Jahresbeginn wurden bereits zehntausende Förderbons beantragt und ein Großteil davon eingelöst. Die Förderung unterstützt Haushalte dabei, defekte Elektrogeräte reparieren zu lassen, anstatt sie zu ersetzen – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung.
Mehr als 1.500 Reparaturbetriebe sind österreichweit als Partner registriert und bieten geförderte Reparaturen an. Die Abwicklung erfolgt unkompliziert über die offizielle Förderplattform des Bundes.
Förderbare Geräte
Das Förderprogramm richtet sich an Privatpersonen mit Wohnsitz in Österreich. Gefördert wird die Reparatur von elektrischen und elektronischen Geräten, darunter etwa Waschmaschinen, Geschirrspüler, Kühlschränke, Kaffeemaschinen, Staubsauger, Smartphones und Laptops.
Die Förderung deckt bis zu 50 Prozent der Reparaturkosten ab. Der maximale Zuschuss beträgt bis zu 200 Euro pro Reparatur. Für einen Kostenvoranschlag können zusätzlich bis zu 30 Euro gefördert werden.
Besonders häufig werden Reparaturen bei Haushaltsgroßgeräten sowie bei Unterhaltungselektronik und IT-Geräten in Anspruch genommen. Das zuständige Klimaschutzministerium sieht darin ein klares Zeichen für ein wachsendes Bewusstsein in der Bevölkerung, Geräte länger zu nutzen und Ressourcen zu schonen.
Bewährtes Fördermodell
Der Reparaturbonus zählt seit seiner Einführung zu den erfolgreichsten Fördermaßnahmen für Privathaushalte in Österreich. Mit mehreren hunderttausend Anträgen pro Jahr hat sich das Programm als fixer Bestandteil der Kreislaufwirtschaft etabliert.
Die Förderung kann weiterhin über die offizielle Website des Bundes beantragt werden. Voraussetzung ist, dass die Reparatur bei einem teilnehmenden Partnerbetrieb durchgeführt wird.