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20-Jähriger zwang minderjährige Freundin zur Prostitution

20-Jähriger zwang minderjährige Freundin zur Prostitution
FOTO: iStock/simpson33
2 Min. Lesezeit |

Ein 20-Jähriger steht in Wels vor Gericht: Er soll seine minderjährige Freundin zur Prostitution gezwungen und 300.000 Euro eingenommen haben.

In der oberösterreichischen Stadt Wels beginnt am Donnerstag ein Gerichtsverfahren gegen einen 20-jährigen Mann, der beschuldigt wird, seine minderjährige Freundin zur Prostitution gezwungen und dabei innerhalb von zwei Jahren 300.000 Euro eingenommen zu haben. Die Anklagepunkte umfassen schwerwiegende Vergehen wie Prostitution Minderjähriger, Zuhälterei, grenzüberschreitenden Mädchenhandel und Geldwäsche.

Der Angeklagte soll seine Freundin, die noch nicht volljährig war, auf einer Online-Plattform für ältere Männer angeboten haben. Es wird angenommen, dass zwischen 50 und 100 Männer als Kunden agierten und pro Treffen Beträge zwischen 200 und 1.500 Euro zahlten. Die junge Frau wurde Berichten zufolge zwei- bis dreimal wöchentlich an Männer vermittelt, in manchen Fällen sogar mehrfach am Tag.

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Luxusleben und Drogen

Das Geld, das der 20-Jährige dadurch erlangte, soll er für persönliche Ausgaben genutzt haben, darunter Luxusreisen, teure Fahrzeuge und Restaurantbesuche. Zudem soll er seinen Kokainkonsum mit diesen Einnahmen finanziert haben, was zu einem zusätzlichen Verfahren wegen Suchtgiftmissbrauchs führt. Der Fall kam ans Licht, nachdem das Opfer den Vorfall bei der Polizei meldete. Dem Angeklagten droht nun eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.