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Fahndung

7000 Hinweise, 100.000 Dollar Kopfgeld: FBI jagt Trump-Aktivisten-Killer

7000 Hinweise, 100.000 Dollar Kopfgeld: FBI jagt Trump-Aktivisten-Killer
FOTO: EPA/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH/X
3 Min. Lesezeit |

Über 7000 Hinweise und eine Belohnung von 100.000 Dollar: Die Jagd nach dem Schützen, der den Trump-Unterstützer Charlie Kirk tötete, läuft auf Hochtouren.

Nach dem tödlichen Attentat auf den rechtskonservativen US-Aktivisten Charlie Kirk sind bei den Ermittlungsbehörden mittlerweile über 7000 Hinweise eingegangen. Der 31-jährige Trump-Unterstützer war am Mittwoch während einer Gastrede an der Utah Valley Universität in Orem, Utah, durch einen Schuss tödlich getroffen worden. Der Täter befindet sich nach wie vor auf der Flucht.

📍 Ort des Geschehens

Ermittlungserkenntnissen zufolge könnte der Schütze von einem Dach aus auf Kirk gefeuert haben. Im nahegelegenen Waldgebiet wurde inzwischen die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt. Das FBI veröffentlichte Videomaterial einer „Person von Interesse“, das zeigt, wie sich ein Verdächtiger von einem Dach abseilt, zu Boden springt und sich rasch vom Tatort entfernt.

⇢ Mordfall Kirk – FBI: „Wir haben seine Spur“

Die Ermittler sicherten neben der Waffe auch mehrere forensische Spuren am Tatort: einen Schuhabdruck, einen Handabdruck sowie DNA-Material, die nun ausgewertet werden, um den Täter zu identifizieren. Die Behörden betonen, dass es sich um einen gezielten Angriff gehandelt habe und die Fahndung nach dem mutmaßlich allein handelnden Schützen mit Hochdruck läuft.

Für sachdienliche Hinweise wurde eine Belohnung von bis zu 100.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 85.580 Euro) ausgesetzt. Die Bundespolizei intensiviert unterdessen die Fahndung nach dem Täter, der den einflussreichen Vertreter der „Make America Great Again“-Bewegung (MAGA) erschossen hat.

Politische Reaktionen

Kirk galt als prominenter Unterstützer des ehemaligen Präsidenten Donald Trump im aktuellen Wahlkampf und erreichte mit seinen Social-Media-Kanälen und Podcast-Formaten ein Millionenpublikum. Der republikanische Gouverneur von Utah, Spencer Cox, erklärte am Donnerstagabend (Ortszeit), dass bereits Vorbereitungen getroffen würden, um im Falle einer Ergreifung des Täters die Todesstrafe beantragen zu können.

Cox stuft die Tat als „politisches Attentat“ ein. In einer würdevollen Zeremonie wurde Kirks Leichnam in Begleitung des republikanischen Vizepräsidentschaftskandidaten JD Vance und dessen Ehefrau Usha von Utah nach Arizona überführt, wo der Verstorbene zuletzt gelebt hatte.

⇢ Trump-Aktivist Kirk bei Auftritt erschossen – Täter flüchtig (VIDEO)

Fernsehaufnahmen dokumentierten, wie Kirks Witwe, gestützt von Usha Vance, das Flugzeug verließ. Der frühere Präsident Trump kündigte in Washington, D.C. an, voraussichtlich an der Beerdigung teilnehmen zu wollen.

Diplomatische Warnung

Das US-Außenministerium reagierte mit einer ungewöhnlichen Warnung an ausländische Staatsbürger. Vize-Außenminister Christopher Landau veröffentlichte am Donnerstag auf der Plattform X eine Erklärung, in der er – ohne Kirk namentlich zu erwähnen – betonte: „Angesichts des schrecklichen Mordes an einer führenden politischen Persönlichkeit gestern möchte ich klarstellen, dass Ausländer, die Gewalt und Hass verherrlichen, in unserem Land keine willkommenen Besucher sind.“

Landau teilte mit, er habe konsularische Vertreter angewiesen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, ohne jedoch Details zu nennen. In seinem Beitrag forderte der Vize-Außenminister dazu auf, ihm Kommentare von Ausländern zu melden, damit das Ministerium „das amerikanische Volk schützen kann“.

Konkrete Beispiele oder Belege für entsprechende Äußerungen ausländischer Staatsbürger führte er nicht an.

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KO KOSMO-Redaktion
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