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EXTREM TEUER!

8 Euro für Cola & 5 Euro für Wasser: Das sind die Preise in Kroatien

KROATIEN_GELD
(FOTO: iStock)

Fast täglich berichten die Medien, wie Touristen mit den Preisen im Urlaub ausgebeutet werden.

Auf der Insel Hvar muss man für eine Pizza sogar in der Bäckerei ca. 63 Euro zahlen. Der Besitzer der Bäckerei, ein Albaner aus Prizren, erklärte seine Preisliste. „Das ist unser Geschäftsmodell. Touristen kaufen es und niemand beschwert sich. Vielleicht einige aus Kroatien, die es nicht wussten. Und jeder weiß, hier war es immer am teuersten. Auf Hvar ist alles teurer. Ich bin kein Räuber. Sie haben die Wahl, wo Sie essen.“, sagt der Besitzer.

Auch in Zadar lässt sich über die Preise diskutieren. Ein Gastronom in einem Restaurant in der Nähe der Kirche St. Dominika im historischen Zentrum von Zadar beschwert sich, dass das Gästeprofil eine Katastrophe ist. Manche kommen betrunken zu ihm. Aus diesem Grund wählt er selbst die Gäste, sogar schon beim Eingang.

„Meine Terrasse ist mit einem dicken Seil begrenzt und jeden Abend stehe ich am Eingang. Ich habe viele Stammgäste, die zu mir zurückkommen, weil sie wissen, welchen Service und welche Atmosphäre bei uns ist und wie sehr wir uns bemühen, aber es scheint, als ob wir Gäste anziehen, die nicht viel bezahlen können“, klagt der Gastronom aus Zadar.

Das berühmte Jugendfest Ultra in Split versammelt junge Menschen aus der ganzen Welt, die zu lächerlichen Preisen in Wohnungen übernachten, während die Organisatoren sie mit einer großartigen Atmosphäre im Stadion begrüßten. So zahlten die Besucher 4,52 Euro für eine Halbliterflasche Wasser und 6,33 Euro für Bier. Gin Tonic kostete zum Beispiel 7,32 Euro und Whisky mit Cola 7,85 Euro. Und ja, Gott bewahre, dass jemand hungern muss. Der hausgemachte Burger kostete die „Ultras“ 12,24 Euro, während sie für ein Thunfischsandwich 9,58 Euro verlangten.

Auch in Wechselstuben werden die Touristen „ausgeraubt“, worüber häufig in den Medien berichtet wird. Ein Mann aus Makarska ging zur Wechselstube, um 100 Euro in Kuna zu wechseln, und obwohl der Wechselkurs des Euro laut CNB 7,49 beträgt, erhielt der Mann nur 607 Kuna (80,73 Euro), statt 750 Kuna (99,75 Euro). Den gleichen Betrag erhielt der Mann in Wechselstuben in Rovinj und Jelsa. Börsen sind privat und können den gewünschten Wechselkurs festlegen, aber das ist eine schlechte Werbung für Kroatien.

Das ist noch ein Beispiel, wie in diesen Zeiten wachsender Inflation die Gier keine Grenzen hat. Bloß die Tasche des Einzelnen leidet.