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Betreuung

Frauen sollen künftig nach Fehlgeburten besser unterstützt werden

Frauen sollen künftig nach Fehlgeburten besser unterstützt werden
(FOTO: BKA/Florian Schrötter)
2 Min. Lesezeit |

In einem Schritt zur Verbesserung der Betreuung von Frauen nach Fehlgeburten hat die österreichische Familienministerin, Susanne Raab von der ÖVP, Veränderungen angekündigt. Im Gespräch mit dem Ö1-„Morgenjournal“ am Dienstag teilte sie mit, dass künftig die Kosten für die Nachbetreuung durch eine Hebamme ab der 18. Schwangerschaftswoche übernommen werden. Diese Maßnahme, so Raab, soll Frauen in einer emotional und physisch herausfordernden Zeit unterstützen.

Arbeitsgruppe für erweiterte Definition

Ein weiteres wichtiges Thema, das von Ministerin Raab adressiert wurde, ist die Gründung einer Arbeitsgruppe. Damit soll die Prüfung der Erweiterung der Definition einer Totgeburt sowie die Ansprüche Betroffener diskutiert werden. Aktuell gilt in Österreich ein Kind, das leblos mit einem Gewicht von 500 Gramm oder mehr zur Welt kommt, juristisch als Totgeburt. Liegt das Gewicht darunter, wird von einer Fehlgeburt gesprochen. Diese Differenzierung hat weitreichende Konsequenzen für die betroffenen Familien und ihre Ansprüche auf Unterstützung und Betreuung.

Verbesserung der Betreuung

Mit dieser Initiative beabsichtigt die Familienministerin, nicht nur physikalische, sondern auch psychologische Unterstützung für betroffene Frauen. Auch soll die Thematik aus dem Tabubereich in den gesellschaftlichen Dialog geführt werden. Es wird erwartet, dass die Arbeitsgruppe ihre Ergebnisse und Empfehlungen zeitnah vorlegen wird.

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KO KOSMO-Redaktion
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