Die Gemeinden Niederösterreichs, speziell entlang der Donau im südlichen Machland bei Ardagger, sehen sich einer starken Überflutung gegenüber. Über Nacht sind die Wasserstände dramatisch angestiegen, wodurch die Donau bereits Land überschwemmt hat. Straßen wurden gesperrt, und Einsatzkräfte mühen sich, die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Mit dem nächtlichen Anstieg des Wassers kämpft speziell das südliche Machland, bei Ardagger, bereits mit Überschwemmungen. Die Donau, die gewöhnlich durch Niederösterreichs Landschaft idyllisch fließt, hat ihre Ufer verlassen und überschwemmt Gebiete der Region. Johannes Pressl, der Bürgermeister von Ardagger und Präsident des österreichischen Gemeindebundes, spricht von einer möglichen Zunahme der Wasserstände bis zu einem Meter über dem Treppelweg bis Mitternacht, was bedeutende Teile der Gemeinde überfluten könnte.
Verkehrsbehinderungen
Verkehrseinschränkungen, darunter die Sperrung der Hauptlandstraße in Richtung Wallsee und der Durchfahrt Empfinger Au, erschweren die Situation. Pressl appelliert zur besonderen Vorsicht im Bereich der Überflutungen. Dabei solle man die Wildtiere, die vor den steigenden Wassern in höher gelegene Gebiete flüchten, nicht stören.
Einsatzkräfte kämpfen
Auch wenn in Niederösterreich gegenwärtig keine Hochwasserwarnung für die Feuerwehren besteht, ist die Alarmbereitschaft groß. So wurden in einigen Regionen, wie beispielsweise in Ybbs, mobile Hochwasserschutzmaßnahmen aktiviert. Die Feuerwehren sind mit mehr als 400 Einheiten bei über 380 Einsätzen beschäftigt, um nicht nur die direkten Auswirkungen der Überschwemmungen zu bekämpfen, sondern auch gegen umgestürzte Bäume und Vermurrungen vorzugehen, die weitere Gefahren darstellen.
Auch Oberösterreich rüstet sich
Die Vorbereitungen gegen Hochwasser beschränken sich nicht auf Niederösterreich. Insbesondere im benachbarten Oberösterreich, speziell im nördlichen Machland zwischen Grein und Saxen, werden Schutzmaßnahmen ergriffen, um sich gegen ein mögliches Hochwasser zu wappnen.