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Rücktritt

Linzer Bürgermeister Luger tritt zurück (VIDEO)

Linzer Bürgermeister Luger tritt zurück (VIDEO)
FOTO: SPÖ Presse und Kommunikation/flickr/David Visnjic; Remotabi
2 Min. Lesezeit |

Ein politisches Erdbeben erschüttert das Linzer Rathaus: Bürgermeister Klaus Luger (63) tritt, wie von Bundesparteivorsitzenden Andreas Babler gefordert, von seinem Amt zurück. Der öffentlich aufgearbeitete Skandal um den Brucknerhaus-Intendanten Dietmar Kerschbaum hat schließlich seinen Tribut gefordert und führte zur Entmachtung des langjährigen Stadtoberhaupts.

Affäre um den Brucknerhaus-Intendanten

Der Fall nahm seinen Anfang mit dem Bekanntwerden schwerer Verfehlungen bei der Bestellung des Intendanten des Brucknerhauses. Die Enthüllungen zeigten, dass Bürgermeister Luger Kerschbaum während dessen Bewerbungsverfahren unzulässigerweise vorab mit den Fragen des Einstellungsgesprächs versorgt hatte. Dies brachte den Rathauschef in arge Bedrängnis und stieß auf breite Empörung in der Öffentlichkeit und bei seinen Parteigenossen.

Konsequenzen und Parteirückzug

Bereits am Donnerstag zog Luger erste Konsequenzen: Er legte, nachdem sogar Bundesparteivorsitzender Andreas Babler ihn dazu aufgefordert hatte, sämtliche Parteiämter nieder. KOSMO berichtete. Dennoch betonte er gegenüber der „Oberösterreichischen Krone“, dass er das Bürgermeisteramt weiterhin ausüben wolle. „Es ist eine wirklich schwierige Zeit für mich, aber ich habe nicht vor, jetzt zurückzutreten“, erklärte Luger. Er verwies dabei auf sein weiterhin bis 2027 gültiges Mandat durch die Direktwahl.

Bröckelnde Unterstützung in der Partei

Dennoch wurde der Druck Tag für Tag größer. Innerhalb der Linzer SPÖ versuchte man sich mit Luger zu solidarisieren, gleichzeitig drängte Bundesvorsitzender Andreas Babler auf einen Verzicht aller Parteiämter. Zunächst schien das Bürgermeisteramt nicht direkt gefährdet. Doch die Unterstützung für Luger bröckelte zunehmend – selbst engste Vertraute distanzierten sich schließlich von ihm.

Der finale Rückzug

Der öffentliche Druck nahm schließlich überhand, und immer mehr Genossen forderten Lugers Rücktritt. In einer internen Mitteilung informierte Luger nun seine Parteifreunde über den endgültigen Schritt: seinen Rücktritt als Bürgermeister von Linz.

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Für die Stadt Linz bedeutet dies nun, dass eine neue Bürgermeisterwahl ansteht, um das herausragende politische Amt neu zu besetzen.

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KO KOSMO-Redaktion
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