Die Spannungen zwischen den Atommächten Indien und Pakistan erreichen einen neuen Höhepunkt. Nach gegenseitigen Angriffen meldet Neu-Delhi die Zerstörung pakistanischer Flugabwehrsysteme.
Indische Angriffe
Indien hat nach eigenen Angaben mehrere Flugabwehrsysteme auf pakistanischem Territorium angegriffen und dabei eine Anlage in der Millionenstadt Lahore zerstört. Die Militäraktion in der Nacht sei eine direkte Reaktion auf pakistanische Versuche gewesen, mit Drohnen und Raketen militärische Ziele im Norden und Westen Indiens zu treffen, erklärte die Regierung in Neu-Delhi. Diese Angriffe seien jedoch erfolgreich abgewehrt worden. Von pakistanischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung dieser Darstellung.
Die indische Regierung betonte, ihre Vergeltungsmaßnahmen seien mit „gleichen Mitteln und gleicher Intensität“ durchgeführt worden wie die vorausgegangenen pakistanischen Angriffe. Die Überreste der abgefangenen pakistanischen Drohnen und Raketen würden nun geborgen und analysiert.
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Eskalation der Gewalt
Die Spannungen zwischen den beiden Atommächten haben sich weiter verschärft, nachdem die indische Luftwaffe bereits in der Nacht zuvor Ziele in Pakistan bombardiert hatte. Diese Angriffe werden als Vergeltung für einen Terroranschlag vom 22. April im indischen Unionsterritorium Jammu und Kaschmir betrachtet, bei dem 26 Menschen, überwiegend indische Touristen, getötet wurden. Indien macht Pakistan für den Anschlag mitverantwortlich, was Islamabad entschieden zurückweist.
Bemerkenswert ist, dass es sich bei den aktuellen Luftangriffen um die erste Operation dieser Art seit dem Krieg von 1971 handelt. Im Rahmen der sogenannten Operation Sindoor hat Indien mehrere Ziele tief im pakistanischen Kernland attackiert und dabei modernste Waffensysteme wie Rafale-Jets und SCALP-Marschflugkörper eingesetzt.
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Kaschmir-Konflikt
In der umstrittenen Himalaya-Region Kaschmir kam es indischen Medienberichten zufolge in der vergangenen Nacht erneut zu Schusswechseln zwischen Soldaten beider Länder sowie zu gegenseitigem Artilleriebeschuss. Pakistan verkündete seinerseits, seit Einbruch der Dunkelheit 25 indische Drohnen abgeschossen zu haben. Die bewaffneten Auseinandersetzungen konzentrierten sich wieder auf das Grenzgebiet in Kaschmir, einer Region, die zwischen beiden Staaten aufgeteilt ist, aber von beiden vollständig beansprucht wird.
Angesichts der gefährlichen Eskalation zwischen den beiden nuklear bewaffneten Nachbarn, die bereits mehrere Kriege – unter anderem um Kaschmir – geführt haben, haben internationale Akteure beide Seiten zu Zurückhaltung aufgerufen. Die USA und die Vereinten Nationen äußerten sich besorgt über die Lage und mahnten zur Deeskalation. Sicherheitsexperten wie Michael Kugelman warnen vor der erheblichen Gefahr eines unkontrollierbaren Flächenbrandes zwischen den beiden Atommächten, sollte die militärische Konfrontation weiter zunehmen.