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Sozialhilfe

Schlag ins Gesicht der Österreicher“: Syrer-Familie kassiert 9.000 Euro

Schlag ins Gesicht der Österreicher“: Syrer-Familie kassiert 9.000 Euro
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2 Min. Lesezeit |

9.000 Euro Sozialleistungen für eine syrische Familie mit elf Kindern in Wien – der Fall sorgt für politischen Zündstoff und heizt die Debatte um Österreichs Sozialsystem an.

Eine syrische Familie mit elf Kindern bezieht in Wien monatlich Sozialleistungen von etwa 9.000 Euro, davon rund 6.000 Euro Mindestsicherung (staatliche Grundsicherung für bedürftige Personen) und 3.000 Euro Familienbeihilfe. Hinzu kommen weitere Unterstützungen wie Mietbeihilfe, Kinderabsetzbeträge und Schulstartgeld. Die Wiener Stadtverwaltung relativiert solche Fälle als „Randphänomen“ und verweist darauf, dass die meisten unterstützten Familien lediglich ein bis zwei Kinder haben.

Die Reaktionen aus dem benachbarten Niederösterreich fielen erwartungsgemäß scharf aus. ÖVP-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner bezeichnete den Fall als „Schlag ins Gesicht aller Österreicherinnen und Österreicher“, die täglich arbeiten, Kinder großziehen und mit Abgaben unseren Sozialstaat erhalten“. Er kritisierte, dass Menschen, die nie ins österreichische System eingezahlt hätten, monatlich 9.000 Euro an Sozialleistungen erhalten könnten.

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Scharfe Kritik

Der Sozialstaat sei „ein Sicherheitsnetz für jene, die es wirklich brauchen – und kein Selbstbedienungsladen“, so Zauner weiter. Er betonte, dass Niederösterreich bereits Maßnahmen gegen solchen „Missbrauch“ ergriffen habe, während Wien das Problem ignoriere. „Schluss mit dieser falschen Toleranz! Wer nur kommt, um sich zu bereichern, hat hier nichts verloren.“

In ähnlicher Weise äußerte sich der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp, der von einem „Skandal der Sonderklasse“ sprach. „Das sind keine Einzelfälle, sondern ein System: SPÖ-Ludwig hat Wien zu einem Paradies für arbeits- und integrationsunwillige Asylanten gemacht, während bei den österreichischen Staatsbürgern brutalst abkassiert wird.“

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Forderung nach Änderung

Nepp forderte, Sozialhilfe ausschließlich an österreichische Staatsbürger auszuzahlen. „Wer nie etwas in unser System eingezahlt und hier nichts geleistet hat, darf auch keinen Anspruch auf solche Sozialgelder haben.“

Der aktuelle Fall folgt auf einen kürzlich bekannt gewordenen Vorfall, bei dem eine Wiener Familie 4.600 Euro Mindestsicherung erhält, und sorgt für noch größere Aufregung in der politischen Landschaft.

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KO KOSMO-Redaktion
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