Will Smith kehrt nach einer längeren musikalischen Pause auf die Konzertbühne zurück. Der US-Schauspieler und Musiker hat für diesen Sommer seine „Based On A True Story“-Tournee angekündigt. Das Comeback erfolgt nach der bekannten Kontroverse bei der Oscar-Verleihung 2022, als Smith dem Komiker Chris Rock auf offener Bühne eine Ohrfeige verpasste – ein Vorfall, der seinen Oscar-Gewinn als bester Hauptdarsteller am selben Abend überschattete.
Die Konzertreise startet am 25. Juni in Marokko und findet ihren Abschluss am 2. September in Paris. Smith wird dabei nicht nur Material aus seinem neuen Album präsentieren, sondern auch Klassiker wie „Miami“ und „Gettin‘ Jiggy Wit It“ zum Besten geben.
Für Aufsehen sorgen allerdings weniger die musikalischen Ankündigungen als vielmehr die Ticketpreise, die bei vielen Anhängern für Unmut sorgen.
Teure VIP-Pakete
Besonders die VIP-Pakete haben für Diskussionen gesorgt. Bis zu 1.290 Pfund (etwa 1.510 Euro) werden für das exklusive Erlebnis fällig, das eine Teilnahme an der Soundprobe, eine Bühnenbesichtigung und ein signiertes Poster umfasst.
Wer darüber hinaus ein gemeinsames Foto mit dem Star ergattern möchte, muss tief in die Tasche greifen: Für ein Selfie mit dem „Prinzen von Bel-Air“ werden zusätzliche 400 Pfund (rund 350 Euro) verlangt, wie das Portal Kurir berichtet.
Ungewöhnliche Spielorte
Die Tournee führt Smith durch verschiedene Städte, wobei einige der gewählten Auftrittsorte für Verwunderung sorgen. In sozialen Medien häufen sich spöttische Kommentare: „Will Smith in Wolverhampton? Das stand nicht auf meiner Bingo-Karte für 2025“, schreibt ein User. Ein anderer meint: „Scarborough? Das ist, als würde Sokrates für Garforth Town spielen“.
Besonders deutlich wird die Kritik an den Preisen in einem weiteren Kommentar: „Ich würde 400 Pfund lieber für eine Lobotomie ausgeben.“