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Tragödie

Dachten, es sei eine Puppe“: Mutter und totes Baby im Park entdeckt

Dachten, es sei eine Puppe“: Mutter und totes Baby im Park entdeckt
FOTO: iStock/ChiccoDodiFC
2 Min. Lesezeit |

Grausiger Fund im Idyll: In einem der schönsten Parks Roms entdeckten Spaziergänger die Leichen einer Frau und eines Säuglings. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

In einem der schönsten Parks Roms haben Spaziergänger am Wochenende eine erschütternde Entdeckung gemacht. Im weitläufigen Stadtpark Villa Doria Pamphili wurden die Leichen einer Frau und eines Säuglings gefunden. Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen und wollen nun durch DNA-Analysen klären, ob es sich tatsächlich um Mutter und Kind handelt.

Die Villa Doria Pamphili, ein fast zwei Quadratkilometer großes Naherholungsgebiet und beliebtes Ausflugsziel in der italienischen Hauptstadt, wurde zum Schauplatz eines tragischen Geschehens. Der Park, der sonst für seine idyllische Atmosphäre bekannt ist und sogar schon das britische Königspaar Charles III. und Camilla zu seinen Besuchern zählte, steht nun im Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen.

Grausame Entdeckung

Zwei Volleyballspielerinnen machten die erste grausame Entdeckung. Sie stießen auf den Körper eines Kleinkindes, das sie zunächst für eine Puppe hielten. Als sie realisierten, dass es sich um ein totes Mädchen im Alter von wenigen Monaten handelte, das laut Polizeiangaben schwere Verletzungen aufwies, erlebten sie einen furchtbaren Schockmoment.

In unmittelbarer Nähe folgte kurz darauf der zweite Fund. Unter Oleanderbüschen versteckt entdeckten die Ermittler einen schwarzen Mistkübel, in dem sich der stark verweste Leichnam einer Frau befand. Der Verwesungszustand ist so weit fortgeschritten, dass eine visuelle Identifizierung nicht möglich ist. Persönliche Dokumente oder andere Hinweise auf die Identität der Toten wurden nicht gefunden.

Laufende Ermittlungen

Die Polizei steht vor einem Rätsel, geht jedoch von einem Verbrechen aus. Um festzustellen, ob zwischen den beiden Opfern ein verwandtschaftliches Verhältnis besteht, wurden DNA-Tests angeordnet. Die zentrale Frage der Ermittlungen lautet: Handelt es sich bei den Toten tatsächlich um Mutter und Tochter?

Für Dienstag sind Obduktionen angesetzt, die weitere Erkenntnisse liefern sollen. Vorläufige Untersuchungen haben bislang weder Stich- noch Schusswunden an den Leichen nachgewiesen. Die Ermittler werten derzeit Aufnahmen aller Überwachungskameras im Parkgelände aus und kontaktieren die umliegenden Krankenhäuser, um mögliche Hinweise zu sammeln.

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KO KOSMO-Redaktion
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