In einer Wohnung in Berlin-Köpenick wurden zwei entwendete Schafe illegal geschlachtet. Die Polizei berichtete, dass die Tiere zuvor mit einem Transporter vor dem Gebäude angeliefert und anschließend in die Wohnung gebracht wurden. Ein aufmerksamer Nachbar alarmierte in der Nacht zum Donnerstag die Einsatzkräfte, wodurch ein drittes Schaf vor dem gleichen Schicksal bewahrt werden konnte.
Bei der Durchsuchung der Wohnung entdeckten die Beamten neben den getöteten Tieren auch mehrere mit Blut verschmierte Messer und Behältnisse. Das dritte, noch lebende Schaf fanden die Polizisten im Badezimmer auf dem Boden liegend. Laut Polizeiangaben gab es Anzeichen dafür, dass die Tiere vor ihrer Tötung misshandelt worden waren.
Herkunft der Tiere
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Schafe aus dem Landschaftspark Herzberge in Berlin-Lichtenberg entwendet, wo eine Herde gehalten wird, und anschließend an einen 41-jährigen Mann verkauft. Dieser steht nun unter Verdacht, für die Tötung verantwortlich zu sein und gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben.
Das überlebende Schaf wurde mittlerweile vom Eigentümer bei der Polizei abgeholt.