Blutiger Konflikt in Kärntner Flüchtlingsunterkunft: Ein 18-jähriger Syrer erlitt schwere Stichverletzungen, während Spezialeinheiten den flüchtigen Verdächtigen jagten.
In einer Flüchtlingsunterkunft nahe St. Andrä im Lavanttal in Kärnten eskalierte am Sonntagmittag ein Konflikt zwischen zwei Männern aus Syrien. Nach einer blutigen Auseinandersetzung ergriff der mutmaßliche Angreifer die Flucht. Das 18-jährige Opfer erhielt umgehend notärztliche Versorgung und wurde mit dem Rettungshubschrauber C11 in ein Krankenhaus transportiert. Parallel leitete die Polizei eine großangelegte Fahndung ein.
📍 Ort des Geschehens
Massive Polizeiaktion
„Sechs Außendienststreifen, sowie Beamte der Schnellen Interventionsgruppe (SIG), des EKO Cobra (Spezialeinheit), eine Diensthundestreife und der Polizeihubschrauber waren an der Suche beteiligt“, teilte die Polizei mit. Der Gesuchte konnte bereits nach etwa einer Stunde gefasst werden.
Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Fest steht, dass ein 18-jähriger Syrer durch einen Stich in den Bauch schwere Verletzungen erlitt.
⇢ Blutige Abrechnung: Syrer attackieren sich mit Messern und Ästen
Unter Verdacht steht ein 20-jähriger Landsmann.
„Am Tatort konnte ein Messer sichergestellt werden, bei welchem es sich vermutlich um die Tatwaffe handelt. Der Verdächtige flüchtete in weiterer Folge“, erklärte die Landespolizeidirektion Kärnten.