**In der Adria häufen sich Hai-Sichtungen: Gleich zweimal gingen Raubfische Fischern in den vergangenen Tagen ins Netz. Vor der kroatischen Insel Zirje bei Sibenik verfing sich ein Exemplar in einer Angelrute, während ein weiterer Hai etwa eine Seemeile vor der montenegrinischen Küste bei Petrovac an einer Langleine (langer Angelschnur mit vielen Haken) angebissen hatte. Der Fischer Milo Djukanovic lieferte sich mit dem Meeresbewohner einen regelrechten Kampf, bevor er ihn wieder freiließ.**
Bei solchen Begegnungen kommen spezielle Hochseeausrüstungen zum Einsatz. Die verwendeten Angelruten sind für extreme Belastungen ausgelegt, da der Kampf mit einem Hai mehrere Stunden dauern kann. Ist es gelungen, den Raubfisch zum Boot zu manövrieren, vermeiden erfahrene Fischer jeden direkten Körperkontakt mit dem gefährlichen Fang.
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Erwärmte Gewässer
Fachleute führen die zunehmende Präsenz der Haie in Küstennähe auf die Erwärmung des Meerwassers zurück. Besonders die anhaltend hohen Temperaturen der letzten Wochen in der Adria begünstigen dieses Phänomen. Messwerte zeigen, dass die Wassertemperaturen deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegen, was das Verhalten der Tiere maßgeblich beeinflusst.
Obwohl Haie in diesem Gewässer keine alltägliche Erscheinung sind, erinnern Experten daran, dass kleinere Populationen durchaus heimisch sind und gelegentlich auf Nahrungssuche in Ufernähe kommen. Meeresbiologen bestätigen, dass Haie im Adriaraum zwar selten auftreten, aber in den warmen Sommermonaten verstärkt beobachtet werden können.
Für Badegäste besteht laut aktuellen Einschätzungen keine akute Gefahr – dennoch raten Meeresbiologen zu erhöhter Aufmerksamkeit und mahnen Fischer zur strikten Einhaltung der geltenden Vorschriften.