Während die Familienbeihilfe im September pünktlich auf den Konten landet, zeichnet sich für die kommenden Jahre ein finanzieller Dämpfer ab.
Die monatliche Familienbeihilfe wird auch im September pünktlich an österreichische Familien überwiesen. Der festgelegte Auszahlungstermin fällt in diesem Monat auf den 8. September. Die staatliche Unterstützungsleistung folgt mittlerweile einem einheitlichen Zeitplan, wodurch Eltern verlässlich planen können. Für die kommenden Monate sind die Überweisungen am 8. Oktober, 7. November und 5. Dezember vorgesehen.
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Aktuelle Beträge nach Altersgruppen
Die Höhe der Familienbeihilfe ist in Österreich nach dem Alter der Kinder gestaffelt: Für Kinder von 0 bis 2 Jahren werden derzeit 138,4 Euro monatlich ausbezahlt, für 3- bis 9-Jährige sind es 148 Euro, für Kinder von 10 bis 18 Jahren gibt es 171,8 Euro und für 19-jährige und ältere Kinder in Ausbildung 200,4 Euro pro Monat.
Geplante Sparmaßnahmen
Für Diskussionen sorgt derzeit ein geplanter Einschnitt bei dieser Sozialleistung. Die aktuellen Sparpläne sehen vor, dass die Familienbeihilfe in den nächsten zwei Jahren nicht an die Inflation angepasst wird. Dies bedeutet konkret, dass die Beträge 2025 und 2026 auf dem Niveau von 2024 eingefroren bleiben – ungeachtet steigender Lebenshaltungskosten.
Durch das Aussetzen der automatischen Valorisierung entfallen Familien im Durchschnitt 4,20 Euro pro Kind monatlich an möglicher Erhöhung. Die Regierung kalkuliert durch diese Maßnahme mit Einsparungen von über 100 Millionen Euro im Jahr 2026 und mehr als 200 Millionen Euro im Jahr 2027.
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Trotz der geplanten Kürzungen betont die Regierung, dass Österreich weiterhin zu den Ländern mit den höchsten Familienförderungen in Europa zählt.
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Detaillierte Informationen zu dieser Entwicklung sind im Artikel „Familienbeihilfe soll nicht erhöht werden: Sparkurs der Regierung sorgt für Wirbel“ zusammengefasst.