Zwei Syrer rauben einen 19-Jährigen aus, doch der Überfall nimmt eine unerwartete Wendung: Das vermeintliche Opfer zieht plötzlich selbst ein Messer.
In einem Wiener Park kam es am Donnerstagabend zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen drei jungen Männern. Die Polizei rückte gegen 22.40 Uhr nach Wien-Meidling aus, wo die Beamten auf einen verletzten 20-jährigen Syrer trafen. Den Ermittlungen zufolge war es zuvor zu einem Konflikt zwischen zwei syrischen Staatsangehörigen und einem 19-jährigen Staatenlosen gekommen.
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📍 Ort des Geschehens
Die beiden 20-jährigen Syrer hatten ihren Kontrahenten mit einem Messer bedroht und ihm sein Mobiltelefon geraubt. Was sie offenbar nicht einkalkuliert hatten: Der 19-Jährige trug ebenfalls ein Messer bei sich und setzte dieses zur Gegenwehr ein.
Unklare Situation
Die Situation vor Ort gestaltete sich für die Einsatzkräfte zunächst unübersichtlich, da sich die Beteiligten gegenseitig beschuldigten und widersprüchliche Aussagen machten. Durch intensive Ermittlungsarbeit gelang es den Beamten schließlich, den Tathergang weitgehend zu rekonstruieren. Alle drei Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Der verletzte 20-Jährige wurde zunächst in ein Krankenhaus gebracht und nach medizinischer Versorgung wieder in Polizeigewahrsam überstellt.
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Die Polizei Wien bestätigte den Vorfall und dessen Ablauf gegenüber den Medien. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die weiteren Ermittlungen übernommen und prüft nun die genauen Umstände der Auseinandersetzung. Gegen alle Beteiligten wird wegen verschiedener Delikte ermittelt – die beiden Syrer wegen schweren Raubes und Körperverletzung, der 19-Jährige wegen Körperverletzung im Rahmen der Notwehr-Prüfung.