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Demütigung

Tropfen im Kaffee: Ministeriums-Mitarbeiter vergiftete Bewerberinnen

Tropfen im Kaffee: Ministeriums-Mitarbeiter vergiftete Bewerberinnen
Foto: iStock
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Ein hochrangiger Mitarbeiter des französischen Kulturministeriums steht unter Verdacht, weibliche Kolleginnen gezielt gedemütigt zu haben, indem er ihnen unbemerkt Diuretika (harntreibende Medikamente) in Heißgetränke mischte.

Sylvie Delezenne schildert im britischen „Guardian“, dass es ihr größter Wunsch gewesen sei, im französischen Kulturministerium tätig zu werden. Entsprechend begeistert sei sie gewesen, als sie vor rund zehn Jahren während ihrer Jobsuche zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde – von einem Personalverantwortlichen des Ministeriums, wie sie berichtet.

Doch das, was eigentlich der Beginn ihres Traumjobs hätte sein sollen, entwickelte sich zu einem traumatischen Erlebnis, das mittlerweile die französische Justiz wie auch die Öffentlichkeit beschäftigt.

Delezenne und etwa 240 weitere Frauen beschuldigen den hohen Beamten Christian N., ihnen bei den Bewerbungsgesprächen ein starkes, zudem verbotenes harntreibendes Medikament verabreicht zu haben. Anschließend habe er sie auf ausgedehnte Spaziergänge geführt – bewusst abseits jeglicher sanitären Anlagen.

Erschütternde Enthüllungen

Der Fall reiht sich in eine Serie von Missbrauchsskandalen ein, die Frankreich in jüngster Zeit erschüttern.

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KO KOSMO-Redaktion
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