Südslawische Sonderzeichen in österreichischen Texten sorgen oft für Verwirrung. Die korrekte Anpassung folgt klaren Regeln.
Die Verwendung südslawischer Namen in österreichischen Medien folgt bestimmten Konventionen. Dabei werden die diakritischen Zeichen wie Č/č, Ć/ć, Đ/đ, Š/š und Ž/ž in der Regel beibehalten, um die korrekte Aussprache und Identität der Personen zu wahren.
In österreichischen Zeitungen, Nachrichtenportalen und offiziellen Dokumenten werden diese Sonderzeichen respektiert und nicht durch Buchstabenkombinationen wie „tsch“ oder „sch“ ersetzt. Dies gilt sowohl für bekannte Persönlichkeiten wie den Tennisspieler Novak Đoković als auch für weniger prominente Namen.
Besonderheiten der Aussprache
Die Aussprache dieser Zeichen unterscheidet sich vom Deutschen. Das Č/č entspricht dem deutschen „tsch“, Ć/ć einem weichen „tsch“, Đ/đ dem englischen „j“ in „John“, Š/š dem deutschen „sch“ und Ž/ž dem französischen „j“ in „Journal“.
Bei der Eingabe in digitalen Medien werden manchmal technische Anpassungen vorgenommen, wenn die entsprechenden Zeichen nicht verfügbar sind. In solchen Fällen kann es zu Vereinfachungen kommen, die jedoch nicht der offiziellen Schreibweise entsprechen.