Die Klebevignette verabschiedet sich, während die Strafen für fehlende Mautplaketten drastisch steigen. Autofahrer sollten beim Kauf der digitalen Alternative besonders aufmerksam sein.
Ab 1. Februar 2026 startet das neue Vignettenjahr, wobei die Klebevariante zum letzten Mal ausgegeben wird und unmittelbar nach dem Kauf ihre Gültigkeit erlangt. Autofahrer können sowohl die herkömmliche Klebevignette als auch die digitale Version an sämtlichen ÖAMTC-Stützpunkten und Grenzstationen erwerben. Bei der Online-Bestellung der digitalen Vignette gilt für Privatpersonen allerdings eine gesetzliche Bedenkzeit von 18 Tagen nach dem Kaufabschluss, während der die Vignette noch nicht verwendet werden kann.
Wer diese Wartezeit umgehen möchte, sollte die digitale Vignette direkt beim ÖAMTC kaufen – dort entfällt die Konsumentenschutzfrist, und die Berechtigung ist sofort aktiv.
Vorsicht beim Kauf
Der ÖAMTC warnt ausdrücklich davor, digitale Vignetten bei nicht-autorisierten Anbietern zu kaufen. Besondere Vorsicht ist geboten bei Online-Plattformen, die gegen Aufpreis eine sofortige Gültigkeit versprechen.
⇢ Autofahrer-Schock 2026: Jetzt wird alles teurer!
Höhere Strafen
Die Konsequenzen für das Fahren ohne gültige Vignette wurden zudem drastisch verschärft: Seit Jänner 2026 beträgt die Ersatzmaut, oft als „Vertragsstrafe“ bezeichnet, nunmehr 200 Euro – eine erhebliche Steigerung gegenüber dem bisherigen Betrag von 120 Euro. Dabei kann man leicht unbeabsichtigt ohne gültige Vignette unterwegs sein, etwa durch einen einfachen Tippfehler bei der Eingabe des Kennzeichens oder durch Unachtsamkeit beim Gültigkeitsdatum.