Die Urlaubsfahrt nach Kroatien ohne Stau-Albtraum? Eine neue Schnellstraße durch Slowenien könnte das Verkehrschaos an der Grenze bald beenden.
Staus an den Ein- und Ausfahrten Kroatiens könnten bald der Vergangenheit angehören. Die seit Jahrzehnten diskutierte Schnellstraße durch Slowenien nimmt nun konkrete Formen an. Bei ihrem Besuch in Koper kündigte die slowenische Infrastrukturministerin Alenka Bratušek an, dass der staatliche Raumordnungsplan für die Verbindung Dragonja-Koper bis 2027 verabschiedet werden soll.
Für die Region Istrien wäre diese neue Verkehrsader eine Erlösung. Besonders in den Sommermonaten bilden sich regelmäßig kilometerlange Staus von Koper über das Dragonja-Tal bis zur kroatischen Grenze. Viele Autofahrer versuchen dann, dem Verkehrschaos über Nebenstraßen zu entgehen, was wiederum die Ortschaften Buzet und Ćićarija sowie die gesamte Region Bujština mit Verkehr überlastet, für den diese Straßen nie konzipiert wurden.
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Wichtiger Meilenstein
Obwohl bis zur ersten Fahrt auf der neuen Schnellstraße ein langer Weg sein wird, stellt die Ankündigung der slowenischen Regierung einen wichtigen Meilenstein dar. Die Verkehrsentlastung würde nicht nur den Reisekomfort erhöhen, sondern auch das gesamte Grenzgebiet nachhaltig entlasten.