Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Missbrauchsverdacht

Berufsverbot für Gynäkologen nach Horror-Vorwürfen – Polizei durchsucht Praxis

Berufsverbot für Gynäkologen nach Horror-Vorwürfen – Polizei durchsucht Praxis
FOTO: iStock/Nenov
1 Min. Lesezeit |

Ein bayerischer Gynäkologe soll während seiner Tätigkeit Patientinnen sexuell belästigt haben. Dem 64-Jährigen wird vorgeworfen, bei Untersuchungen übergriffig geworden zu sein und sexuelle Handlungen an seinen Patientinnen vorgenommen zu haben.

Polizeibeamte durchsuchten am Freitag sowohl die Privatwohnung als auch die Praxisräume des Mediziners im Landkreis Rottal-Inn in Niederbayern. Die Polizei Straubing bestätigte den Einsatz noch am selben Tag.

Haftbefehl ausgesetzt

Gegen den Frauenarzt lag bereits ein Haftbefehl vor. Nach seiner Vorführung beim zuständigen Bezirksgericht wurde dieser jedoch unter strengen Auflagen ausgesetzt. Zu den Bedingungen gehört unter anderem ein Berufsverbot – der Arzt darf keine medizinischen Behandlungen mehr durchführen.

Die Ermittlungen dauern an.

Die Behörden prüfen derzeit, ob möglicherweise weitere Patientinnen von den Übergriffen betroffen sind.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen