Das vegane Würstelstand-Experiment in Wien zeigt überraschende Ergebnisse. Nach einem fleischlosen Monat verzeichnet Betreiber Mike Lanner eine durchaus erfreuliche Geschäftsentwicklung. Während der Standort in Wien-Josefstadt (Pfeilgasse) sogar Umsatzsteigerungen verbuchen konnte, blieben die Einnahmen in Wien-Spittelau auf stabilem Niveau.
Trotz anfänglicher Skepsis und teilweise heftiger Kritik an dem ungewöhnlichen Konzept entschied sich Lanner, das vegane Angebot beizubehalten. Der Würstelstand-Betreiber möchte künftig nicht nur pflanzliche Alternativen anbieten, sondern auch den gesellschaftlichen Dialog zu Themen wie Klimaschutz, Ernährungsgewohnheiten und kulinarischen Traditionen vertiefen.
Standorte im Überblick
Die veganen Würstelstände verteilen sich über verschiedene Wiener Stadtgebiete – sowohl innerhalb des Gürtels in Wien-Innere Stadt bis Wien-Alsergrund sowie in Wien-Brigittenau als auch außerhalb des Gürtels in Wien-Favoriten bis Wien-Döbling und in Wien-Liesing. Zudem sind die fleischlosen Alternativen in Wien-Floridsdorf und Wien-Donaustadt sowie im Wiener Umland mit Standorten in der Wiener Zentralregion, im Waldviertel, im Weinviertel, in der Thermenregion, im Mostviertel, im Nordburgenland, im Südburgenland sowie in Eisenstadt erhältlich.
Trotz anfänglicher Skepsis zeigt das Experiment, dass vegane Alternativen durchaus wirtschaftlich erfolgreich sein können.