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Bierkrise

Tartan Army säuft Boston leer – Brauerei ruft Notstand aus

Tartan Army säuft Boston leer – Brauerei ruft Notstand aus
quelle: (istockfoto Tartan Army)
2 Min. Lesezeit |

Sie feiern, singen und trinken Boston trocken – die schottische Tartan Army wirbelt die WM-Stadt gehörig durcheinander.

Bootsausflüge auf dem Wasser, ausgelassene Abende bei Baseball-Spielen und kollektive Gänsehaut bei jedem Auftritt der „Bravehearts“ – die „Tartan Army“ (schottische Fangemeinde) gehört bei dieser WM zu den auffälligsten Erscheinungen überhaupt. Die schottischen Fans demonstrieren eine Ausdauer, die sowohl beim Feiern als auch beim Biertrinken ihresgleichen sucht. Bostons Bars kämpfen mit dem schier unstillbaren Durst der Gäste aus dem Norden Großbritanniens, die Brauereien müssen in den Krisenmodus schalten.

Schottlands WM-Auftakt

Beim 1:0-Auftaktsieg der Schotten gegen Haiti am vergangenen Samstag in Foxborough verfolgten Medienberichten zufolge zwischen 40.000 und 50.000 schottische Fans das Spiel im US-Bundesstaat Massachusetts – eine Stimmung, die ohnehin kaum zu überbieten war, steigerte sich noch einmal. Auch das zweite Gruppenspiel trägt Schottland in der Nacht zu Samstag um 0.00 Uhr im NFL-Stadion der New England Patriots aus. Das Team von Nationaltrainer Steve Clarke hat gegen Marokko den erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde im Blick.

Bier-Notlieferung

Wie ESPN unter Berufung auf eine Pressemitteilung der Boston Beer Co. berichtete, konsumierten die Schotten von Donnerstag bis Sonntag viermal so viel Bier, wie das Unternehmen normalerweise in einer typischen viertägigen Feiertagsphase wie dem 4. Juli bereithält. Eine „Notfalllieferung“ sei unumgänglich gewesen. „Sie trinken im Grunde genommen nur Boston Lager. Wir nehmen diese Woche zusätzliche Lieferungen auf, um sicherzustellen, dass wir genug davon haben“, teilte das Unternehmen zudem mit.

Paul Morris von der Taverne The White Bull ergänzte: „Uns ist alles ausgegangen. Die Fans waren unglaublich. Sie sind großartig – sie haben Spaß, trinken, feiern – und genießen die Zeit in vollen Zügen.“

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KO KOSMO-Redaktion
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