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Eskalation

Trump ignoriert Militär-Warnungen – Bodenoffensive gegen Iran rückt näher

Trump ignoriert Militär-Warnungen – Bodenoffensive gegen Iran rückt näher
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2 Min. Lesezeit |

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran erreicht eine neue Stufe – und die Signale aus Washington lassen aufhorchen.

Im seit Monaten schwelenden Konflikt mit dem Iran verdichten sich die Hinweise auf eine mögliche weitere Eskalation durch die Vereinigten Staaten. Berichten pakistanischer Stellen zufolge sollen Washington derzeit Pläne für eine begrenzte Bodenoffensive gegen iranische Küstengebiete prüfen. Aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, dass US-Präsident Donald Trump Bedenken seines Militärs beiseitegeschoben haben soll und einen Angriff trotz der damit verbundenen erheblichen Risiken nicht ausschließt.

Riskante Bodenoffensive

Die iranischen Streitkräfte erklärten ihrerseits durch Armeesprecher Amir Akraminia, auf ein mögliches US-Vorgehen vorbereitet zu sein. Militärexperten stufen eine Invasion als außerordentlich riskant ein: US-Soldaten wären auf iranischem Boden Raketen- und Drohnenangriffen ausgesetzt, ohne den Schutz, den die amerikanischen Militärbasen in den Golfstaaten bieten. Wie das Portal l’essentiel berichtet, hegen pakistanische Geheimdienste die Befürchtung, dass Washington mit einem solchen Schritt einen grundlegenden Strategiewechsel einleiten könnte. Diese Einschätzung stützt sich auf Beobachtungen militärischer Truppenbewegungen in der Region.

Infolge mehrerer US-Angriffe im Süden des Landes sind nach Angaben lokaler Behörden zahlreiche Wasserversorgungsanlagen beschädigt oder vollständig zerstört worden. Die Zivilbevölkerung leidet besonders unter der angespannten Versorgungslage, da die Sommerhitze in der Region regelmäßig Temperaturen von über 40 Grad mit sich bringt. Auch auf den internationalen Ölmärkten hinterlässt der Konflikt seine Spuren: Nach einer Phase intensiver US-Angriffe ist der Ölpreis zuletzt um mehr als fünf Prozent gefallen.

Straße von Hormus

Kurzzeitig hatte sich Hoffnung auf eine Beruhigung der Lage abgezeichnet, nachdem beide Seiten am Wochenende ihre militärischen Aktivitäten vorübergehend eingestellt hatten. In der Straße von Hormus stoppten Einheiten der iranischen Revolutionsgarden erneut Handelsschiffe. Die Garden beanspruchen nach eigenen Angaben die Kontrolle über weite Teile des Persischen Golfs. Darüber hinaus wurden Angriffe auf Öltanker sowie Drohnenattacken auf saudi-arabisches Territorium gemeldet.

Trump hat dem Iran mehrfach mit empfindlichen Vergeltungsmaßnahmen gedroht. Gleichzeitig wächst der innenpolitische Druck auf die Regierung: Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete eine Resolution, in der ein Ende des Militäreinsatzes gefordert wird. Auch aus dem internationalen Umfeld mehren sich kritische Stimmen – darunter jene des UN-Generalsekretärs, der seine Besorgnis über die Angriffe auf zivile Infrastruktur zum Ausdruck brachte.

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KO KOSMO-Redaktion
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