Ein 14-Jähriger in U-Haft, sichergestellte Waffen und rechtsextremes Material – der Fall aus Tirol lässt aufhorchen.
Ein 14-jähriger Tiroler bleibt vorerst in Untersuchungshaft: Das zuständige Gericht verlängerte die Haft des Jugendlichen am Mittwochvormittag bis zum 7. September. Der Schüler steht im Verdacht, durch Chatgespräche mit einer weiteren Person einen Beitrag zu terroristischen Straftaten versucht zu haben.
Festgenommen wurde der 14-Jährige am 20. Juli 2026 an seiner Wohnadresse. Seit 22. Juli befindet er sich in der Justizanstalt Innsbruck. Das Landesgericht Innsbruck begründete die Untersuchungshaft mit Tatbegehungsgefahr und Verdunkelungsgefahr.
Haftverhandlung entfällt
Eine Haftverhandlung fand nicht statt – sein Verteidiger verzichtete darauf. Im Zuge der an der Wohnadresse durchgeführten Hausdurchsuchung stellten die Ermittler rechtsextreme Propagandamaterialien, ein Kampfmesser sowie eine Airsoft-Waffe sicher.