Fallschirmjäger, Militärflüge und Truppenbewegungen – Bosnien und Herzegowina bereitet sich auf eine groß angelegte EUFOR-Übung vor.
Die diesjährige EUFOR-Übung „Quick Response 2026″ soll nach Informationen des bosnischen Portals Klix.ba am 22. August beginnen und bis zum 3. September dauern. Bereits Mitte August werden erste zusätzliche Truppenkontingente in Bosnien und Herzegowina erwartet. Im Rahmen der Vorbereitungen sollen auch Reservekräfte der EUFOR-Mission ins Land verlegt und auf mehrere Standorte der Streitkräfte Bosnien und Herzegowinas verteilt werden.
Ein Teil der Kräfte soll über den kroatischen Hafen Ploče eintreffen und anschließend auf dem Landweg nach Bosnien und Herzegowina weitertransportiert werden. Gleichzeitig ist mit einem verstärkten Aufkommen militärischer Flüge am Flughafen Sarajevo zu rechnen. EUFOR bestätigte, dass die zunehmenden militärischen Transportbewegungen mit den Vorbereitungen auf die Übung zusammenhängen.
Neue Elemente
Wie Klix.ba berichtet, soll sich das diesjährige Übungsszenario in mehreren Punkten von früheren Ausgaben unterscheiden. Nach Informationen des Portals wird unter anderem die Ankunft von Fallschirmjägereinheiten aus Italien erwartet. Die zusätzlichen Kräfte sollen gemeinsam mit den bereits in Bosnien und Herzegowina stationierten EUFOR-Einheiten verschiedene Einsatzszenarien trainieren.
Ziel der Übung ist es, die Einsatzbereitschaft der EUFOR-Truppen sowie die Fähigkeit zur schnellen Verstärkung der Mission zu überprüfen und weiter auszubauen. Dabei steht insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den multinationalen EUFOR-Kräften und den Streitkräften Bosnien und Herzegowinas im Mittelpunkt.
Die Übung wird an mehreren Standorten im Land stattfinden und logistisch von den Streitkräften Bosnien und Herzegowinas unterstützt. EUFOR verweist in diesem Zusammenhang auf die enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Institutionen des Landes und auf die Bedeutung regelmäßiger gemeinsamer Übungen für die Einsatzbereitschaft der Mission.