Ein Zebra, ein Fahrwerkschaden, 30 Menschen an Bord – am Herzen der Serengeti spitzte sich die Lage rasant zu.
Beim Start am Seronera-Flugplatz im Serengeti-Nationalpark kollidierte ein Safari-Flugzeug mit einem Zebra und musste anschließend notlanden.
Die Maschine befand sich mit 26 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern an Bord, als die Crew kurz nach dem Abheben ein Problem mit dem Fahrwerk meldete. Der Zwischenfall stand in direktem Zusammenhang mit dem Zusammenstoß mit dem Wildtier.
Notlandung am Kilimanjaro
Am Sonntag wurde daraufhin eine Notlandung am Kilimanjaro International Airport durchgeführt. Die Besatzung entschied sich nach der Kollision, den Kilimanjaro International Airport bei Arusha anzusteuern. Alle Personen an Bord blieben unverletzt.
Die Notlandung verlief erfolgreich. Der Flugbetrieb am betroffenen Flughafen wurde daraufhin vorübergehend unterbrochen, da die tansanischen Luftfahrtbehörden umgehend Ermittlungen zu dem Vorfall einleiteten.
Laufende Ermittlungen
Ob der Aufprall mit dem Zebra unmittelbar für den Fahrwerkdefekt verantwortlich ist, steht bislang nicht fest. Die zuständigen Behörden untersuchen den genauen Hergang.
Begegnungen zwischen Wildtieren und Flugzeugen sind am Seronera-Flugplatz grundsätzlich keine Ausnahme, da der Platz inmitten des Nationalparks liegt.