Der Herbst zeigt plötzlich seine härteste Seite: Eine Kaltfront rollt auf den Alpenraum zu – mit Schnee, Frost und Glatteisgefahr.
Ein früher Wintereinbruch kündigt sich im Alpenraum an. Eine markante Kaltfront bringt Schnee und lässt die Temperaturen deutlich sinken.
Bereits am Donnerstagabend fällt die Schneefallgrenze auf rund 1.200 Meter. Regionen südlich des Brenners dürften zu den ersten gehören, die Schneefall erleben. In den tiefer gelegenen Tälern macht sich der Wetterumschwung vor allem durch einen spürbaren Temperaturrückgang bemerkbar – um bis zu zehn Grad innerhalb kurzer Zeit.
Gewitter möglich
Eine Kaltfront, die aus Norddeutschland heranrückt und von einem Randtief über Norditalien begleitet wird, bestimmt die aktuelle Wetterlage. UWZ-Meteorologin Isabella Winterer erklärt dazu: „Die Temperaturen gehen spürbar zurück und in der Nacht auf Freitag kündigen sich in höheren Tallagen die ersten Schneeflocken der Saison an.“ Vor allem am Donnerstag ist mit unbeständigem Wetter zu rechnen – in Kärnten und der südlichen Steiermark sind dabei auch Gewitter möglich.
Auch nach einer kurzen Milderung ist keine dauerhafte Wetterberuhigung in Sicht. Ab der Wochenmitte wird ein erneuter Kälterückschlag erwartet, der herbstliche Bedingungen mit sich bringt – darunter kalte und in höheren Lagen teils frostige Nächte.
Frost und Glatteis
Besonders im Brennergebiet und in den Nordalpen sollten sich Reisende und Anwohner auf winterliche Straßenverhältnisse einstellen. Klare Nächte erhöhen das Risiko von Frost und Glatteis, vor allem in den Morgenstunden.
In Tallagen, wo sich die Kaltluft länger hält, ist besondere Vorsicht geboten.