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Immobilienmarkt

In diesem Wiener Bezirk stürzen die Wohnungspreise ab

In diesem Wiener Bezirk stürzen die Wohnungspreise ab
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Wiens Immobilienmarkt spielt 2026 nach eigenen Regeln – je nach Bezirk mit überraschenden Gewinnern und klaren Verlierern.

Der Wiener Immobilienmarkt präsentiert sich im ersten Halbjahr 2026 ausgesprochen zweigeteilt: Während in manchen Bezirken die Preise kräftig zulegen, verzeichnen andere spürbare Rückgänge. Laut aktuellem RE/MAX-ImmoSpiegel wechselten im betrachteten Zeitraum 7.043 Eigentumswohnungen den Besitzer – das entspricht einem Anstieg von 16,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Kaufpreis erhöhte sich dabei um 2,3 Prozent und liegt nun bei 318.967 Euro.

Bezirke mit Preisverfall

Besonders deutliche Einbußen musste Wien-Wieden hinnehmen: Der Durchschnittspreis fiel um 20,1 Prozent auf 398.754 Euro. In Wien-Ottakring war ein Rückgang von 16,5 Prozent auf 220.939 Euro zu verzeichnen, in Wien-Döbling sanken die Preise um 7,9 Prozent auf 448.583 Euro. Auch Wien-Leopoldstadt und Wien-Favoriten entwickelten sich rückläufig.

Bezirke mit Preisanstieg

Einem anderen Trend folgen hingegen mehrere Bezirke mit teils beträchtlichen Zuwächsen. Den stärksten Anstieg verzeichnete Wien-Margareten mit einem Plus von 19,5 Prozent auf 310.166 Euro. Wien-Floridsdorf und Wien-Währing legten ebenfalls deutlich zu, um 16,7 beziehungsweise 16,5 Prozent. In Wien-Floridsdorf, Wien-Margareten, Wien-Simmering, Wien-Landstraße und Wien-Hernals wurden dabei neue Rekordpreise erreicht.

Trotz der teils erheblichen Preissteigerungen in einzelnen Bezirken sank der durchschnittliche Quadratmeterpreis stadtweit um 2,2 Prozent auf 5.344 Euro. Beim Quadratmeterpreis bleibt Wien damit laut RE/MAX dennoch das teuerste Bundesland Österreichs.

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KO KOSMO-Redaktion
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