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Stadtgeschichte

Umbenennungen: Wien ehrt Tina Turner – aber für Lugner ist kein Platz?

Umbenennungen: Wien ehrt Tina Turner – aber für Lugner ist kein Platz?
Foto: epa/CHRISTIAN BRUNA
2 Min. Lesezeit |

Wien schreibt Geschichte – buchstäblich. 16 neue Straßennamen ehren Künstlerinnen, Widerstandskämpferinnen und Weltikonen mitten in der Stadt.

Die Stadt Wien hat beschlossen, 16 Verkehrsflächen nach neuen Namenspatroninnen und -patronen zu benennen – darunter elf Frauen. Damit setzt die Bundeshauptstadt eine Praxis fort, bedeutende Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Widerstand dauerhaft im öffentlichen Raum zu verankern.

Neue Straßennamen

In Wien-Floridsdorf wird künftig ein Park den Namen des Schauspielers Gerald Pichowetz tragen. In der Seestadt Aspern werden neue Verkehrsflächen nach Jane Goodall und Tina Turner benannt, wobei in diesem Stadtentwicklungsgebiet nahezu ausschließlich Frauennamen für neue Wege und Plätze vorgesehen sind.

Ebenfalls beschlossen wurde der Name Regenbogensteg für eine Brücke über den Wienfluss. Zu den weiteren Namensgebern zählen unter anderem Elisabeth Orth, Waltraut Haas, Otto Schenk und Peter Rapp, nach denen Wege oder Plätze benannt werden. Der Käthe-Sasso-Weg in Wien-Liesing ergänzt die Liste der neu gewidmeten Flächen.

NS-Opfer im Stadtbild

Einen besonderen Stellenwert nimmt das Gedenken an Opfer des NS-Regimes ein. In Wien-Leopoldstadt und weiteren Bezirken erinnern künftig der Soshanaplatz, der Anna-Peczenik-Park sowie Flächen zu Ehren von Ruth Langer, Emilie Tolnay und Amalia Carneri an Persönlichkeiten, die Verfolgung und Widerstand erlebt haben.

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KO KOSMO-Redaktion
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