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Ermittlungen

Randalierender Passagier fixiert: Mann stirbt kurz vor Landung

Randalierender Passagier fixiert: Mann stirbt kurz vor Landung
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Flug von Nairobi nach Lagos endet mit einem Todesfall und hinterlässt mehr Fragen als Antworten.

Auf einem Flug von Nairobi nach Lagos kam es zu einem dramatischen Zwischenfall, der mit dem Tod eines Passagiers endete. Der Mann verhielt sich an Bord aggressiv, versuchte die Cockpit-Tür zu erreichen und anschließend eine hintere Flugzeugtür zu öffnen. Mitreisende und Crewmitglieder griffen ein und brachten ihn unter Kontrolle.

Fixierung & Tod

Der Passagier versuchte zunächst, zur Cockpit-Tür vorzudringen, bevor er sich in Richtung der hinteren Flugzeugtür bewegte. Fluggäste und Besatzung überwältigten ihn und fixierten ihn mit den Händen auf dem Rücken. Rund 20 Minuten vor der geplanten Landung in Lagos gab der Mann keine Lebenszeichen mehr von sich. Die Crew leitete sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Nach der Landung um 21.41 Uhr wurde der Tod des Mannes festgestellt.

Kenya Airways äußerte sich auf X zu dem Vorfall und sprach von einem medizinischen Notfall. Die Fluggesellschaft erklärte: „Einer unserer Passagiere wurde etwa 20 Minuten vor der Landung in Lagos bewusstlos aufgefunden.“ Weiter hieß es: „Unsere Crew leistete gemäß ihrer Ausbildung Erste Hilfe und befolgte alle Notfallmaßnahmen.“

Ein Sprecher der nigerianischen Polizei, die noch vor der Landung alarmiert worden war, gab an, der Mann habe Atemprobleme gehabt. Die nigerianische Zivilluftfahrtbehörde bestätigte den Zwischenfall. Dem Vernehmen nach war der Passagier zuvor in Madagaskar aufgegriffen worden und sollte nach Nigeria zurückgebracht werden.

Ungeklärte Todesursache

Wie genau der Mann zu Tode kam, ist bislang nicht geklärt. Untersucht wird, ob ein medizinischer Notfall oder die Umstände der Fixierung ursächlich für seinen Tod waren. Eine Obduktion soll Aufschluss über die genaue Todesursache geben.

Auch die Hintergründe seines Verhaltens an Bord sind weiterhin ungeklärt.

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KO KOSMO-Redaktion
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