Der beliebte Ö3-Moderator Robert Kratky verkündet seinen Abschied und öffnet die Türen zu einem neuen Lebenskapitel. Trotz einer lukrativen Gage von 444.000 Euro jährlich und der Liebe seiner Hörer entscheidet sich der Radio-Star, die Morgensendung hinter sich zu lassen und schlägt ein letztes Mal leise Töne an.

Im Scheinwerferlicht des öffentlichen Interesses steht Robert Kratky nicht nur wegen seiner Stimme, die Millionen Österreicher jeden Morgen begleitet, sondern auch wegen seiner fürstlichen Gage als einer der bestbezahlten ORF-Mitarbeiter. Die Nachricht von seinem geplanten Ausstieg aus dem Morgenshow-Business löst sowohl Überraschung als auch Respekt aus.
Geplanter Ausstieg
In der Sendung „Stöckl“ der vergangenen Woche teilte Kratky mit, dass sein derzeitiger Vertrag zwar noch einige Jahre Gültigkeit besitzt, er jedoch nicht die Absicht hat, diesen zu erneuern. „Ich habe einen Vertrag, der über eine gewisse Zeit lang noch läuft. Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich weiß, dass ich diesen nicht verlängern werde“, offenbart Kratky seine Gedanken zum bevorstehenden Karriereende als Frühaufsteher der Nation.
Trotz der Herausforderungen, die ein solcher Schritt mit sich bringt, blickt der Radiomoderator optimistisch in die Zukunft. Die finanzielle Unabhängigkeit, die er sich über die Jahre aufgebaut hat, scheint ihm die nötige Sicherheit zu geben.
Neustart
„Angst vor dem Neustart habe ich nicht“, äußert sich Kratky mutig zu seinem geplanten Abschied von Ö3. „Ich sehe zum ersten Mal, dass da eine Tür ist und ich weiß, dass ich durch die Tür durchgehen werde. Das ändert in meinem Leben sehr vieles.“
Was genau hinter dieser Tür liegt, bleibt für Kratky ein Mysterium, jedoch ist es gerade die Ungewissheit, die ihn anzusprechen scheint. „Auf Basis einer gewissen Sicherheit weiß ich plötzlich nicht mehr, wie es hinter dieser Tür aussieht und was da genau kommt, und das ist ein interessantes Gefühl“, beschreibt der Moderator seine Gefühlswelt.
Kratkys Bekanntmachung folgte auf ein emotionales Video, das er im Zuge von Drohungen gegen seine Person veröffentlichte. Dieses Ereignis zeigt einmal mehr, wie das Leben im Rampenlicht neben vielen Vorteilen auch seine Schattenseiten haben kann.
