Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Verfolgung

Mann verfolgt Frau auf Polizeistation und beißt Beamten

Mann verfolgt Frau auf Polizeistation und beißt Beamten
(FOTO: iStock/mikeinlondon/kckate16)
2 Min. Lesezeit |

In einer dramatischen Verfolgungsszene, die sich spät in der Nacht in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus ereignete, suchte eine 37-Jährige Zuflucht in einer Polizeiinspektion, nachdem sie von einem Mann verfolgt wurde. Der Täter, ein 32-jähriger Afghane, zeigte nach seiner Festnahme beißende Aggression und verletzte einen Polizeibeamten.

Auslöser der nächtlichen Ereignisse war eine Verfolgung, die ihren Ursprung in einer U-Bahn-Station nahm. Trotz der energischen Forderungen der Frau, ihn nicht weiter zu verfolgen, ließ der Mann nicht von ihr ab. In ihrer Not suchte die Bedrängte Schutz bei der Polizeiinspektion in der Tannengasse, doch der 32-Jährige folgte ihr auch dorthin.

Alkohol im Spiel

Um etwa 23:30 Uhr sahen sich die Beamten gezwungen, den Störenfried festzunehmen, nachdem er zunehmend aggressives Verhalten zeigte. Während der Verbringung in den Arrestbereich kam es zu einem Angriff auf einen der Polizeibeamten. Der Festgenommene biss den Beamten derart heftig in den Arm, dass eine Behandlung im Spital erforderlich wurde. Erst das Tragen der Dienstkleidung verhinderte Schlimmeres. Die Alkoholkonzentration im Blut des Angreifers wurde mit 1,4 Promille beziffert.

Behauptungen und Konsequenzen

Der 32-Jährige beharrte darauf, dass ein Irrweg ursächlich für die Situation gewesen sei und er die Frau lediglich nach dem Weg gefragt habe. Ungeachtet seiner Behauptungen sieht er sich nun mit mehreren Anschuldigungen konfrontiert, darunter aggressives Verhalten, Lärmerregung, Widerstand gegen die Staatsgewalt und schwere Körperverletzung. Die Befragung der Frau, die von dem Mann verfolgt wurde, stand zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch aus.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen