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Verkehrsausbau

Ab heute: Neue Straßenbahnlinie verbindet diese zwei Bezirke!

Ab heute: Neue Straßenbahnlinie verbindet diese zwei Bezirke!
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4 Min. Lesezeit |

Zwei Bezirke, drei U-Bahnen und 300 neue Bäume: Die neue Straßenbahnlinie 27 verbindet ab morgen Floridsdorf mit Donaustadt – ein grünes Mobilitätsprojekt für 34.000 Anwohner.

Ab morgen verbindet die neue Straßenbahnlinie 27 die Wiener Bezirke Wien-Floridsdorf und Wien-Donaustadt. Die umweltfreundliche Verbindung führt von Strebersdorf über die bestehende Linie 26 bis zur Prinzgasse und setzt sich dann auf einer 2,4 Kilometer langen Neubaustrecke entlang der künftigen Hirschstettner Hauptallee bis nach Aspern Nord fort. Fahrgäste können bequem auf drei U-Bahn-Linien (U6, U1, U2), verschiedene Straßenbahn- und Buslinien sowie die S-Bahn umsteigen.

Planungs- und Mobilitätsstadträtin Ulli Sima zeigt sich begeistert: „Mit der neuen Linie 27 bringen wir schon die zweite Straßenbahn allein in diesem Jahr auf Schiene!“ Ab morgen profitieren die Menschen in zwei stark wachsenden Bezirken von einer topmodernen Öffi-Verbindung: 13,5 Kilometer Strecke, davon 2,4 Kilometer Neubaustrecke, mit Anschluss an drei U-Bahnen und die S-Bahn. Besonders stolz bin ich auf die klimafitte Gestaltung ganz nach unserem Motto ‚Raus aus dem Asphalt‘: 300 neue Bäume, ein 800 Meter langes Grüngleis und ein durchgängiger Radweg bis in die Seestadt zeigen, wie moderne Stadtplanung und Mobilität zusammenspielen.“

⇢ Ab Oktober verbindet eine neue Straßenbahn diese beiden Bezirke!

Das Projekt vereint nachhaltige Stadtentwicklung mit umweltbewusster Mobilität. Die Entwicklungsgebiete Berresgasse und Heidjöchl erhalten von Anfang an direkten Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz. Nach vollständiger Fertigstellung der neuen Wohnviertel werden insgesamt 34.000 Anwohnerinnen und Anwohner fußläufig zur neuen Straßenbahnlinie wohnen.

Leistungsstarke Verbindung

Die Neubaustrecke umfasst sechs der insgesamt 28 Haltestellen: Berresgasse, Scheedgasse, Stemolakgasse, Schukowitzgasse, Aspern Nord/Mayrederbrücke sowie Aspern Nord. Da sie weitgehend vom PKW-Verkehr getrennt verläuft, verspricht sie hohe Zuverlässigkeit. Alexandra Reinagl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Wiener Linien, erklärt: „Mit der Linie 27 erweitern wir das Wiener Straßenbahnnetz um eine leistungsstarke Verbindung, die künftig rund 20.000 Fahrgäste täglich umweltfreundlich ans Ziel bringt.“ Zu Spitzenzeiten können wir beim 27er gemeinsam mit der Linie 26 sogar ein 3,5-Minuten-Intervall bieten.“ An Schultagen verkehrt die Linie 27 morgens im 6,5-Minuten-Takt und nachmittags im 7,5-Minuten-Intervall.

Ein technisches Meisterwerk stellt das neu errichtete Brückentragwerk bei Aspern Nord dar: Mit 120 Metern Länge und etwa 15 Metern Breite führt es die Linie 27 über die U2 und S-Bahn hinweg. Von der neuen Haltestelle Aspern Nord/Mayrederbrücke können Passagiere mühelos auf diese Verkehrsmittel umsteigen.

„Die neue Linie 27 ist ein starkes Signal für eine funktionierende Stadt, die eines der größten Straßenbahnnetze der Welt noch weiter ausbaut. Sie ist eine wichtige Querverbindung zwischen den wachsenden Bezirken Wien-Floridsdorf und Wien-Donaustadt und zeigt, dass wir mutig in die Zukunft investieren – für eine moderne, lebenswerte Mobilität, die für alle da ist“, betont Selma Arapovic, Klubobfrau der NEOS Wien.

Grüner Boulevard

Das Kernstück der Neubaustrecke bildet die zukünftige Hirschstettner Hauptallee – ein dreispuriger Grün-Boulevard ohne Autoverkehr. Hier fährt die Linie 27 auf einem 800 Meter langen, klimafreundlichen Grüngleis, während Radfahrende auf einem separaten 1,8 Kilometer langen Zwei-Richtungs-Radweg bis in die Seestadt gelangen können. Dadurch entsteht eine durchgehende Radverbindung vom Badeteich Hirschstetten direkt in die Seestadt. Die 300 neu gepflanzten Bäume entlang der Strecke ergänzen das umweltfreundliche Konzept und bieten Schatten während der Sommermonate. Die neue Straßenbahnlinie 27 ermöglicht eine potenzielle CO₂-Einsparung von bis zu 1.600 Tonnen jährlich.

Ernst Nevrivy, Bezirksvorsteher von Wien-Donaustadt, hebt hervor: „Mit der Linie 27 entsteht eine noch stärkere Querverbindung zwischen Wien-Donaustadt und Wien-Floridsdorf. Besonders die Bewohner*innen der neuen Stadtentwicklungsgebiete erhalten ab morgen eine starke Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr – ein echter Gewinn für die hohe Lebensqualität in der Umgebung.“

Georg Papai, Bezirksvorsteher von Wien-Floridsdorf, ergänzt: „Die neue Linie bedeutet nicht nur eine deutliche Verbesserung der Querverbindung zwischen Wien-Floridsdorf und Wien-Donaustadt. Die Verstärkung auf dem Abschnitt gemeinsam mit dem 26er ist ein wichtiger Impuls zur Stärkung der Achse Prager Straße.

Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzung, dass künftig das Stadterweiterungsgebiet Donaufeld bestens angebunden werden kann.“

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KO KOSMO-Redaktion
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