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Alkoholfahrt

Alkoholisierter Fahrer übersieht Zug – Zusammenstoß an Bahnübergang

Alkoholisierter Fahrer übersieht Zug – Zusammenstoß an Bahnübergang
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Im dichten Nebel übersah ein alkoholisierter Autofahrer den herannahenden Zug. Trotz Notbremsung kam es zum Zusammenstoß – mit glimpflichem Ausgang.

Ein 67-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Rohrbach kollidierte am Montagabend an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Zug. Der Unfall ereignete sich gegen 21.15 Uhr in Neuhaus in der Gemeinde Niederwaldkirchen (Oberösterreich). Die Eisenbahnkreuzung ist mit einer Stopptafel und einem Andreaskreuz ausgestattet, verfügt jedoch über keine Schranken.

Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes herrschte dichter Nebel. Der Pkw-Lenker bremste zwar kurz an der Haltelinie ab, setzte seine Fahrt dann aber fort und übersah dabei offenbar den herannahenden Zug. Der 42-jährige Lokführer aus Linz reagierte mit einem akustischen Warnsignal und leitete sofort eine Notbremsung ein.

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Kollision trotz Notbremsung

Dennoch erfasste der Zug den Wagen frontal und schob ihn seitlich mit, bis zum vollständigen Stillstand. Der Autofahrer hatte einen Alkoholwert von 0,58 Promille im Blut und dürfte den herannahenden Zug nicht rechtzeitig wahrgenommen haben.

Glimpflicher Ausgang

Glücklicherweise blieb er unverletzt, ebenso wie der Lokführer und sämtliche Passagiere im Zug. Nach dem Unfall waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Die betroffene Straße musste für etwa eine Stunde gesperrt werden.

Der Verkehr wurde über eine örtliche Umleitung geführt.

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KO KOSMO-Redaktion
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