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Verfolgungsjagd

Amokfahrt in Baden! Mit 100 km/h durch Fußgängerzone!

Amokfahrt in Baden! Mit 100 km/h durch Fußgängerzone!
FOTO: wikimedia/Txllxt TxllxT
2 Min. Lesezeit |

Ein 34-Jähriger rast mit 100 km/h durch Badens Fußgängerzone. Nach wilder Verfolgungsjagd und Kollision wird er festgenommen.

Ein dramatischer Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag in der Kurstadt Baden bei Wien, als ein 34-jähriger Mann aus Wien mit einem schwarzen KIA durch die Fußgängerzone raste. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h gefährdete er sowohl Passanten als auch Polizeibeamte, was zunächst den Verdacht auf einen Terrorakt aufkommen ließ. Die Polizei Niederösterreich teilte mit, dass der Mann nach einer wilden Verfolgungsjagd schließlich festgenommen und in die Justizanstalt Wiener Neustadt überführt wurde.

Der Vorfall nahm seinen Anfang, als Polizisten in der Bahngasse auf den auffälligen KIA mit Wiener Kennzeichen aufmerksam wurden. Der Fahrer hielt zunächst an, beschleunigte dann jedoch plötzlich und steuerte direkt auf einen Polizisten zu, der sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte. Die Flucht führte den Mann mit hoher Geschwindigkeit durch das Stadtzentrum von Baden, wobei er unter anderem die Breyerstraße und den Josefsplatz passierte. Auf dem Erzherzog Rainer-Ring fuhr er sogar über den Gehweg, bevor er in der Renngasse mit einem geparkten Auto kollidierte. An der Theresiengasse 5 endete seine Flucht, wo er von der Polizei gestellt wurde.

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Bekannter Straftäter

Der 34-Jährige ist der Polizei wegen zahlreicher strafrechtlicher Vergehen bekannt. Sein Fahrzeug war bereits im Zusammenhang mit mehrfachen Tankbetrugsfällen, bei denen gestohlene Kennzeichen verwendet wurden, zur Fahndung ausgeschrieben. Im Auto entdeckten die Beamten weitere gestohlene Kennzeichen, Führerscheine sowie mutmaßliches Diebesgut und Tatwerkzeuge. Der Mann verweigerte die Aussage und besitzt weder eine gültige Fahrerlaubnis noch war das Fahrzeug zugelassen.

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Ermittlungen und Zeugenaufruf

Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter schwerer Körperverletzung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und Gemeingefährdung. Personen, die durch die riskante Fahrt gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Baden unter der Telefonnummer 059133-3300 zu melden.

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KO KOSMO-Redaktion
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