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Zwischenfall

Haftflüchtiger trickst Polizei aus – Verfolgungsjagd in Innsbruck

Haftflüchtiger trickst Polizei aus – Verfolgungsjagd in Innsbruck
FOTO: iStock/FotoGablitz
2 Min. Lesezeit |

Ein 54-Jähriger trickst die Polizei in Innsbruck aus und entkommt spektakulär mit dem Auto. Die Beamten stehen nun unter interner Prüfung.

Im Olympischen Dorf in Innsbruck kam es zu einem dramatischen Zwischenfall, als die Polizei versuchte, einen 54-jährigen Mann zum Haftantritt zu bringen. Der Mann, der bereits sowohl polizeilich als auch gerichtlich bekannt ist, nutzte einen Trick, um den Beamten zu entwischen. Er entkam in seinem Auto, einem Toyota, während ein Polizist zur Seite springen musste, um nicht erfasst zu werden.

Ein Anwohner, der die Szene beobachtete, schilderte, dass der Mann von Polizisten umringt war, bevor er plötzlich davonschoss. Der Beobachter konnte das Ende der Verfolgung nicht mitverfolgen, ist sich jedoch sicher, dass der Mann kein Unbekannter ist.

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Polizeiliche Maßnahmen

Die Polizei bestätigte, dass die Aktion weniger erfolgreich verlief. Patrick Müller, der Vize-Kommandant der Polizei Neu-Arzl, erklärte, dass die Beamten im Auftrag des Gerichts zu einer bestimmten Adresse fuhren, um den Mann zur Haft vorzuführen, die er nicht angetreten hatte. Der Mann gab an, im Auto ein Dokument zu haben, das seinen Haftantritt verzögere. Stattdessen verriegelte er die Türen, startete den Motor und fuhr los.

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Ein Beamter wurde dabei leicht gestoßen, als er erneut zur Seite springen musste. Der Vorfall wird nun polizeiintern überprüft. „Wir sammeln die Aussagen der Kollegen und prüfen, ob Fehler gemacht wurden“, sagte Müller. Die Suche nach dem Mann blieb bislang erfolglos.

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KO KOSMO-Redaktion
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