Österreich startet mit einem Heimsieg in die WM-Qualifikation, während Arnautovic sein Karriereende nach der Endrunde 2026 ankündigt und Wöber trotz Vereinsproblemen glänzt.
Österreich ist mit einem 2:1-Heimsieg gegen Rumänien erfolgreich in die WM-Qualifikation gestartet. Der erste Schritt auf dem Weg zur Endrunde 2026 in Nordamerika ist damit getan. ÖFB-Routinier Marko Arnautovic zeigte sich nach Abpfiff zufrieden mit der Teamleistung: „Ich bin sehr glücklich für die Mannschaft. Wir haben 15 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen, aber dann war es sehr stark. Jetzt gilt es, den Blick auf Dienstag und das Spiel gegen San Marino zu richten.“ Der Inter-Legionär, der überraschend zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, wurde erst in der 61. Minute für Torschützen Michael Gregoritsch eingewechselt.
Für den 35-jährigen Offensivmann hat die kommende Weltmeisterschaft eine besondere Bedeutung, wie er nach dem Spiel verriet: „Wir waren als Team jetzt dreimal bei der Europameisterschaft, aber noch nie bei einer Weltmeisterschaft. Daran teilzunehmen ist ein persönliches Ziel von mir, denn ich weiß, dass nach der WM Schluss ist.“ Trotz dieser klaren Ankündigung bleibt Arnautovic fokussiert auf die nächste Aufgabe. Vor dem vermeintlich leichten Auswärtsspiel gegen San Marino am Dienstag warnt der Angreifer: „Man darf niemanden unterschätzen, auch nicht San Marino. Wir haben ihnen gegenüber den größten Respekt. Wir werden genauso auftreten wie heute mit 110 Prozent.“
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Wöbers starke Leistung
In der Defensive glänzte gegen Rumänien besonders Maximilian Wöber. Der Innenverteidiger lieferte eine überzeugende Vorstellung ab, wurde mit der Bestnote ausgezeichnet und übernahm Verantwortung in der Abwehrkette. Nach dem Match erklärte der 26-Jährige sein Erfolgsrezept trotz mangelnder Spielpraxis: „Im Nationalteam fühlt man sich wohl, da funktioniert es. Wenn man in ein Team kommt, in dem einem das Trainerteam und die Mitspieler vertrauen, läuft es einfach von der Hand und man kommt mit Selbstvertrauen ins Spiel.“
Vereinssituation kompliziert
Wöbers Situation auf Vereinsebene gestaltet sich kompliziert. Obwohl er bei Leeds United noch einen Vertrag bis 2027 besitzt, spielt er in den Planungen des Premier-League-Aufsteigers keine Rolle mehr. Der Abwehrspieler nutzt die Länderspiele daher auch als Schaufenster: „Für mich war es einfach ein gutes Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen und zu zeigen, dass ich noch gut kicken kann. Und auch anderen Vereinen zu zeigen, dass ich noch immer richtig gut bin und nicht in England vergammeln möchte.“ Die nächste Gelegenheit, sich zu präsentieren, bietet sich Wöber bereits am Dienstagabend (20:45 Uhr) in San Marino.
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Dort will das ÖFB-Team den nächsten Schritt auf dem Weg zur WM machen – nicht zuletzt für Arnautovic, der seine internationale Karriere mit einer WM-Teilnahme krönen möchte.