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Asbestgefahr

Asbest-Verdacht bei 22 Schulen und Kindergärten in Österreich

Asbest-Verdacht bei 22 Schulen und Kindergärten in Österreich
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

**Asbest-Verdacht mitten im Schulalltag: Im Umfeld von 22 Schulen und Kindergärten in Ostösterreich wurden verdächtige Flächen gemeldet – zwei Fälle sind bereits durch Laborproben bestätigt.**

Greenpeace meldet insgesamt 22 Verdachtsflächen im unmittelbaren Umfeld von Schulen und Kindergärten in Ostösterreich. 19 davon liegen im Burgenland, zwei in der Steiermark und eine in Niederösterreich. Bei zwei Standorten wurde Asbest bereits durch Laborproben bestätigt. Greenpeace fordert, die gemeldeten Flächen rasch zu überprüfen, zu sichern und belastetes Material zu sanieren.

Gefährliche Fundorte

Die verdächtigen Materialien finden sich laut Greenpeace an unterschiedlichen Stellen – etwa in Schotterflächen, Straßenbanketten, Begrenzungssteinen, Dekosteinen, Asphaltoberflächen und Steinmauern. An zwei Standorten wurden von Anrainerinnen und Anrainern entnommene Proben bereits positiv auf Asbest getestet. Entscheidend für die Gesundheitsgefahr ist vor allem, ob Asbestfasern durch Abrieb oder andere mechanische Belastungen freigesetzt und eingeatmet werden können.

Burgenland im Fokus

Mit 19 der insgesamt 22 gemeldeten Verdachtsflächen liegt der Schwerpunkt im Burgenland. Greenpeace fordert die zuständigen Behörden auf, die Standorte schnellstmöglich zu überprüfen und zu sichern sowie bestätigte Belastungen entsprechend zu sanieren. Die burgenländische Bildungsdirektion kündigte an, die zuständigen Schulerhalter über die Meldungen zu informieren.

Am 30. September widmet sich auch ORF Burgenland dem Thema: Die Diskussionssendung „Ein Ort am Wort“ findet in Großpetersdorf statt und wird ab 19.30 Uhr live auf ORF ON, burgenland.ORF.at und ORF SOUND übertragen.

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KO KOSMO-Redaktion
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