In der Südosttürkei hat ein 19-jähriger ehemaliger Schüler an einer Schule das Feuer eröffnet und dabei mindestens 16 Menschen verletzt, darunter Schüler und Lehrer. Wie Reuters berichtet, teilte Gouverneur Hasan Şildak gegenüber Journalisten mit, dass der Angreifer anschließend Suizid beging. Bei der Attacke setzte der junge Mann ein Gewehr ein.
Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus im Bezirk Siverek gebracht; zwölf von ihnen befanden sich am Vormittag noch in medizinischer Behandlung. Als die Polizei versuchte, den Täter am Tatort festzunehmen, beging dieser laut Şildak Suizid.
Einsatz in Siverek
Die private Nachrichtenagentur DHA meldete zunächst mindestens sieben Verletzte unter den Schülern der Oberschule in Sanlıurfa. Der Sender NTV berichtete, der Täter sei mit einem Jagdgewehr bewaffnet gewesen.
Entsandte Spezialeinheiten brachten die Schüler in Sicherheit und versuchten demnach, den Angreifer zum Aufgeben zu bewegen. Fernsehbilder zeigten Rettungswagen vor dem Schulgebäude, während Schüler das Gebäude fluchtartig verließen.
Schusswaffenangriffe an Schulen sind in der Türkei ein seltenes Ereignis.