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Vorwurf

Auf der Sportwoche: Lehrer soll Kollegin vergewaltigt haben

Auf der Sportwoche: Lehrer soll Kollegin vergewaltigt haben
FOTO: iStock/Tinnakorn Jorruang
2 Min. Lesezeit |

Eine Sportwoche, eine Nacht unter Kollegen – und ein Vorwurf, der einen Grazer Lehrer vor Gericht brachte.

Ein Grazer Lehrer muss sich vor dem Landesgericht Eisenstadt wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung verantworten. Die Anklage wirft ihm vor, während einer Sportwoche im Burgenland eine deutlich jüngere Kollegin gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr gezwungen zu haben. Der Vorfall soll sich zu einem Zeitpunkt ereignet haben, als die Schüler bereits schlafen gegangen waren.

Zuvor hatte eine Gruppe von Lehrern noch gemeinsam beisammengesessen, ehe der Angeklagte und die Frau schließlich allein waren.

Widersprüchliche Aussagen

Der Beschuldigte weist die Vorwürfe zurück und besteht darauf, dass der Geschlechtsverkehr im gegenseitigen Einvernehmen stattgefunden habe. Die betroffene Frau widerspricht dieser Darstellung entschieden und führt unter anderem ihre sexuelle Orientierung als Argument gegen die Glaubwürdigkeit seiner Schilderung an. Sie war zum Zeitpunkt des Vorfalls mehr als 30 Jahre jünger als der Angeklagte und erst seit Kurzem an der Schule tätig – es handelte sich um ihre erste Sportwoche.

Eine persönliche Aussage der Frau im Gerichtssaal ist nicht erforderlich, da sie bereits im Vorfeld kontradiktorisch einvernommen wurde. Für die Verhandlung in Eisenstadt ist der gesamte Dienstag anberaumt. Sollte der Lehrer verurteilt werden, drohen ihm zwischen zwei und zehn Jahren Haft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

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KO KOSMO-Redaktion
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