Start NEWS Chronik Aufregung um Rassismus-Sager von Wiener U-Bahn-Fahrer
GROSSER ÄRGER

Aufregung um Rassismus-Sager von Wiener U-Bahn-Fahrer

UBAHN_WIEN_KARLSPLATZ
(FOTO: iStock)

Die Wiener Linien prüfen einen Fall, der sich in der Linie U1 ereignet hat. Ein U-Bahn-Fahrer soll durch die Lautsprechanlage einen rassistischen Spruch durchgesagt haben.

Auf der Seite der „Wiener Alltagspoeten“ sorgt ein Facebook-Posting für Empörung im Netz. Laut dem Beitrag soll am Montag ein Ubahn-Fahrer der Linie U1 während der Fahrt vom Reumannplatz nach Leopoldau durch die Lautsprecheranlage eine Rassismus-Debatte eröffnet haben. Er habe die folgende Aussage gemacht: “Willkommen bei Ihrem Flug von der Türkei nach Wien”.

Der Betreiber der Seite kommentierte das Posting mit “Garantiert klimafreundlicher als eine echte Flugreise”. Die Mehrheit der Fan-Gemeinde kann über die scheinbare Fahrerdurchsage dabei durchaus lachen beziehungsweise findet diese auch komisch. Andere User, die das Posting kommentieren, sehen es als einen klaren Fall von Rassismus.

„Dieser Fahrer gehört fristlos aus dem Dienst entfernt!” oder “Völlig egal, ob erfunden oder nicht, traurig, dass ihr so einem Mist überhaupt eine Plattform gebt” ist unter den Kommentaren zu lesen. Neben vielen Personen haben auch die Wiener Linien von dem Vorfall erfahren – und umgehend dazu Stellung genommen.

Statement der Wiener Linien:
“Wir sind so vielfältig wie die Stadt Wien. Rassismus hat bei uns absolut keinen Platz. Wenn jemand so etwas beobachtet oder zu diesem konkreten Vorfall etwas weiß, bitte die konkreten Daten (Uhrzeit, Datum, Fahrtrichtung) durchschicken, dann gehen wir dem Fall intern nach und sprechen mit unserem Kollegen”, so das Wiener-Linien-Statement.

Weiteres erklärt der “Wiener Alltagspoet” folgendes “Es geht bei dieser Seite um eine Abbildung von Wien als Ganzem. Manche finden es gut, wenn auf problematische Aussagen hingewiesen wird, manche wollen lieber nur Schmäh lesen – ich respektiere beide Ansichten.”

Vorheriger ArtikelAutofahren im Winter: So vermeidet ihr die größten Fehler!
Nächster ArtikelSchwere Vorwürfe: Chefarzt soll Corona-Patienten getötet haben
Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns auf Ihr Mail an redaktion[at]kosmo.at!